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Pastorin Rebecca Brückner beginnt dreijährigen Probedienst

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Ronnenberg.

Zum neuen Jahr wird es eine Veränderung im Pfarramt in der Michaelisgemeinde geben. Darüber informierte Superintendentin Antje Marklein in einer Gemeindeversammlung in der Michaeliskirche. Pastorin Rebecca Brückner beginnt dann ihren dreijährigen Probedienst auf einer vollen Pfarrstelle in Ronnenberg. Der Probedienst ist in den ersten Amtsjahren im Pfarramt vorgesehen. Rebecca Brückner war zuletzt Vikarin in Wuppertal und hat in Berlin und Jerusalem studiert. Der jüdisch-christliche Dialog ist ihr ein besonderes Anliegen, wie Antje Marklein berichtete. Zusammen mit Pastor Klaus-Thilo von Blumröder, der seit September 2017 erkrankt ist, bildet die neue Pastorin ein "Senior-Junior-Tandem". Rebecca Brückner ist 36 Jahre alt. Sie wird mit ihrem Verlobten, Pastor Jonathan Overlach, im Pfarrhaus in Bennigsen wohnen und ein Dienstzimmer im sogenannten "Fertighaus" nutzen können, in dem auch das Pfarrbüro ist. Sie ist dann die erste Ansprechpartnerin im Pfarramt. "In 17 Minuten Fahrzeit ist sie in Ronnenberg. Wir freuen uns, dass die Regelung in Absprache mit der Landeskirche gelungen ist", erklärte Antje Marklein. Zusammen mit Klaus-Thilo von Blumröder werde sie sich ergänzen, "wie es passt". Der 62-jährige wendete sich an die Anwesenden in der Kirche. Er sei sehr erleichtert über den Beschluss und sei motiviert, die weiteren Schritte zu gehen. Er dankte vor allem auch den Ehrenamtlichen, die in der letzten Zeit viele zusätzliche Aufgaben übernommen hätten. "Ich bin stolz auf euch und danke euch für die Begleitung in der Zeit der Krankheit und die Stärkung durch das Gebet", sagte er.

Im zweiten Teil der Gemeindeversammlung berichtete Armin Tänzer vom Kirchenvorstand (KV) über die ersten Aktivitäten des neuen Gremiums, in dem fünf neue Mitglieder tätig sind. Zum besseren Kennenlernen diente auch ein Klausurwochenende in Steinbergen. Außerdem fand ein Wissenstransfer vom vorherigen zum neuen KV statt. Im Januar wird sich der Kirchenvorstand im Haus kirchlicher Dienste zum Thema "Gewinnung von neuen Ehrenamtlichen" beraten lassen. Außerdem werden die Kontakte, der Gemeindebrief des Kirchengemeindeverbandes, ab März im Ortsbereich Ronnenberg zusammen mit einer Mittwochsausgabe des Burgbergblicks verteilt. "Wir hatten in letzter Zeit immer wieder Schwierigkeiten, genug Verteiler zu finden und uns nun für diesen Weg entschieden. Eine kleine Auflage wird weiterhin im Supermarkt ausliegen", erklärte Armin Tänzer. Entschieden ist auch eine Umstellung beim freiwilligen Kirchgeld. Um diese Spende wird künftig im Frühjahr vor Ostern gebeten und nicht mehr in der Adventszeit. In Empelde habe die Gemeinde damit gute Erfahrungen gemacht. Ideen für Kirchgeld-Projekte nimmt der KV gern entgegen.