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Kultusminister Tonne: „Das Ziel heißt Szenario A an allen Schulen“

Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Region. In einer Videokonferenz der Kultusministerkonferenz (KMK) haben die Länder einvernehmlich das Ziel formuliert, das Schuljahr 2021/2022 nach den Sommerferien im vollständigen Regelbetrieb zu beginnen. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne begrüßt diese Position und das geschlossene Vorgehen der Länder. Der niedersächsische Weg, das Szenario A flächendeckend anzubieten und gleichzeitig den Gesundheits- und Infektionsschutz zu gewährleisten, finde sich in dem Beschluss eins zu eins wieder.

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Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt:

„Auf Länderebene haben wir heute das gemeinsame Ziel formuliert, dass der Regelbetrieb ab dem kommenden Schuljahr 2021/2022 wieder aufgenommen werden soll, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt.

Für Niedersachsen heißt das Ziel also Szenario A an allen Schulen. Dabei ist klar, dass dies nicht der Regelbetrieb aus der Vor-Corona-Zeit sein wird. Wir wären schlecht beraten, alle Sicherheitsmaßnahmen fallen zu lassen. Das Virus hat gezeigt, dass Nachlässigkeiten hart bestraft werden.

Wir wollen Präsenzschule für alle und Sicherheit für alle. Es bleibt mein Anspruch, Bildung und Sicherheit zusammen zu bringen. Welche Regeln im neuen Schuljahr genau gelten werden, wird auch mit der Inzidenzlage zusammenhängen und kann regional unterschiedlich sein. Das Konzept hierzu wird derzeit weiter en détail ausgearbeitet und um Regelungen für Schulen in Regionen mit einem sehr schwachen Infektionsgeschehen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 10 ergänzt. Wir stellen dieses Konzept bald vor – mit ausreichend Vorlauf für die Schulen. Damit alle vor den Ferien wissen, wie es nach den Ferien weitergehen wird.

Diese Klarheit ist wichtig für die Schulen, aber auch für die Schüler sowie Eltern und Erziehungsberechtigten. Verlässlichkeit geben wir schon jetzt zudem bei dem Thema Abschlussprüfungen: Auch für das kommende Schuljahr 2021/2022 sichern wir faire Abschlussprüfungen zu. Den Prüflingen des kommenden Jahrgangs werden keine coronabedingten Nachteile entstehen. Die Sondersituation für die Jugendlichen, die im Schuljahr 2021/2022 ihren Abschluss machen, werden wir erneut angemessen berücksichtigen.

Wir arbeiten darauf hin, die größtmögliche Normalität zu gewährleisten. Das ist auch die Basis für unsere Angebote an Kinder und Jugendliche im Rahmen unseres Aktionsprogramms. Ziel ist den Schulen zu ermöglichen, Unterstützungsmaßnahmen ausgerichtet am konkreten Bedarf der Schülerschaft und den Bedingungen vor Ort anzupassen. Die Ausgangslage der Schüler wird als differenziert eingeschätzt, so dass die Schulen Handlungsspielräume benötigen, um möglichst individuell unterstützen zu können - im Unterricht, aber auch unterrichtsbegleitend.

Dabei geht es nicht ausschließlich um die Kompensation möglicher Lernrückstände, sondern ausdrücklich auch um soziale Aktivitäten und die Bewältigung der pandemiebedingten physischen und psychischen Belastungen der Kinder und Jugendlichen. In diesem Sinne ist der niedersächsische Ansatz ein ganzheitlicher, der die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in aller Breite erfasst.

Ich setzte mich für einen sicheren Präsenzunterricht an allen Schulen auch deshalb ein, damit dieses Programm erfolgreich im Sinne der Kinder und Jugendlichen umgesetzt werden kann“.

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