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Die Recken fanden den Rhythmus nicht

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Region.

Der THW Kiel war am Sonnabend eine Nummer zu groß fĂŒr die TSV Hannover Burgdorf. Die Recken verloren das Spitzenspiel der Bundesliga mit 25:32 (13:18) und verpassten damit den Sprung die Tabellenspitze.

Das Spiel in der restlos ausverkauften TUI Arena begann nach Wunsch fĂŒr die Gastgeber. Morten Olsen traf nach 32 Sekunden zum 1:0 und nach einer Parade von Urban Lesjak feuerte Fabian Böhm die Kugel eine Minute spĂ€ter zum 2:0 in die Maschen. Die Fans tobten, als Timo Kastening nach einem Ballgewinn auf Pass von Mait Patrail zum 6:4 traf. Damit hatten die Hannoveraner ihr Pulver aber verschossen. Nejc Cehte bekam frĂŒh die zweite Zeitstrafe und blieb zunĂ€chst auf der Bank. Kastening scheiterte dreimal an Kiels TorhĂŒter Niklas Landin und der TabellenfĂŒhrer drehte das Spiel nach knapp 14 Minuten zum 9:6. Auch eine frĂŒhe Auszeit von Carlos Ortega und der Wechsel im Tor zu Domenico Ebner und zurĂŒck zu Lesjak brachte keine Besserung, denn die TorhĂŒter der Recken hielten bis zur Pause keinen Ball mehr. Die GĂ€ste ließen sich auch von der Zwangspause nach 21 Minuten nicht stoppen, als sich Schiedsrichter Tobias Tönnies an der Wade verletzte. Er musste vom Platz und Robert Schulze pfiff die Partie allein zu Ende. Oft begleitet vom UnverstĂ€ndnis der hannoverschen Fans. Doch daran lag es nicht, dass die Gastgeber nur beim 17:21 (39.) und 23:27 (51.) halbwegs in Reichweite kamen.

Im ersten Spiel nach der EM fanden die Nationalspieler der Recken nie den Rhythmus des alten Jahres. Die Kieler konnten dagegen munter wechseln, ohne am Schwung zu verlieren und siegten am Ende auch in der Höhe verdient.