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Umbruch unter besonderen Umständen

Umbruch mit neuem Trainerteam (von links): Rebas Karim, Ali Ammar und Michael Niemeier haben die Herrenmannschaften des VSV Hohenbostel übernommen

Hohenbostel.

Viel Arbeit und zahlreiche Gespräche liegen hinter den Verantwortlichen des VSV Hohenbostel. In den vergangenen Monaten leiteten sie für die Herrenmannschaften den Umbruch ein. Die Mühe hat sich gelohnt, auch wenn die Unterbrechung des Trainings- und Spielbetriebes durch die Corona-Pandemie für erschwerte Bedingungen sorgte.

Nach sechs Jahren gab es einen Trainerwechsel für die erste Mannschaft in der 1. Kreisklasse. Ali Ammar und sein Co-Trainer Rebas Karim treten die Nachfolge von Adrian Alexa an. Die Zweite übernimmt Michael Niemeier von Rüdiger Homeyer in der 4. Kreisklasse. „Nach der langen und sehr erfolgreichen Arbeit von Adrian Alexa war es Zeit für eine Veränderung. Das haben beide Seiten so gesehen, deshalb haben wir uns auf die Beendigung der Zusammenarbeit verständigt“, sagt der Spartenvorsitzende Uwe Ingenhaag. „Wir wünschen Adrian für die Zukunft alles Gute und weitere sportliche Erfolge bei seiner neuen Aufgabe.“

Die ersten Wochen mit den neuen Coaches verliefen sehr zur Zufriedenheit der Verantwortlichen. „Sie machen alle einen sehr guten Job. Das Training ist abwechslungsreich und die Spieler haben richtig Spaß“, lobt Ingenhaag. Sowohl Ali Ammar als auch Rebas Karim verfügen aus ihrer aktiven Zeit über viel Erfahrung. Beide spielten unter anderem zusammen bei den SF Ricklingen und dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder. „Das zeigen sie auch bei jedem Training“, berichtet Ingenhaag. „Wir wollen bei jedem Spieler die Stärken fördern und die Schwächen minimieren. Wenn uns das gelingt, werden wir auch erfolgreich sein“, sagt Ammar. „Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe und haben schon erkannt, dass Potenzial in der Mannschaft steckt.“

Mit Michael Niemeier hat der VSV dagegen einen alten Bekannten für die Reserve verpflichtet. Er ist fast schon ein Urgestein des Vereins. Ob Spieler, Nachwuchstrainer, Vorsitzender oder Herrentrainer – es gibt kaum eine Position, die er an der Heerstraße noch nicht ausgeübt hat.

Zu hohe Erwartungen seien allerdings aufgrund des Umbruchs für beide Teams fehl am Platz. „So etwas dauert immer seine Zeit. Erstmal müssen sich Mannschaft und Trainer kennenlernen und zusammenfinden. Deshalb ist Geduld wichtig, die wir auf jeden Fall haben werden“, sagt Ingenhaag. Ein Grund dafür ist zudem, dass die Kaderplanungen wegen der Corona-Pandemie nicht so vorangetrieben werden konnten, wie das in einer normalen Saison der Fall ist. „Deshalb sind wir auch noch auf der Suche nach Spielern, die Lust haben, den eingeschlagenen Weg mitzugehen“, sagt Ingenhaag. „Wir halten weiter Ausschau, sind aber auch offen für Spieler, die auf uns zukommen wollen.“