Anzeige

Stadt schließt Kooperationsvertrag mit Regionssportbund und Sportring

Barsinghausen .

Die Sportentwicklung soll in Barsinghausen weiter vorangetrieben werden. Aus diesem Grund schließt die Kommune einen Kooperationsvertrag mit dem Regionssportbund sowie dem Sportring Barsinghausen. Wie Barsinghausens Erster Stadtrat Dr. Thomas Wolf bei der Unterzeichnung der Vereinbarung betonte, werden durch das Übereinkommen wichtige Impulse für die hiesigen Sportvereine wie auch für den Sport selbst in der Deisterstadt gesetzt.

„Verbunden damit ist eine Förderzusage des Landessportbundes von bis zu 10.000 Euro“, ergänzte Dr. Thomas Wolf. Grundlage des Sportentwicklungsplanes sind die gemeinsam von Stadtverwaltung, Vereinen und Dr. Arne Göring von der Uni Göttingen entwickelten Schwerpunkte eines Konzeptes. Diese Schwerpunkte waren in mehreren Sitzungen und Workshops erarbeitet und von dem Wissenschaftler in einem sechzigseitigen Bericht zusammengefasst worden. Jetzt sollen diese Aufgaben Schritt für Schritt umgesetzt werden. Wie der Erste Stadtrat ausführt, steht als nächster großer Block in diesem Konzept die Erstellung eines Sportstättenkatasters an. Wie Nadin Quest als Leiterin des Schul- und Sportamtes ergänzt, seien die städtischen Hallen bereits erfasst worden. Nun gehe es an die Aufnahme der Vereinsanlagen und sonstigen Einrichtungen. Aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes, den die Erstellung eines solchen Katasters bedeutet, hat die Verwaltung sich dafür ausgesprochen, einen externen Partner mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Der jetzt geschlossene Kooperationsvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2021 und soll dem Wunsch der Partner zufolge nicht nur die Sportentwicklung vorantreiben, er soll vielmehr auch in einen sogenannten „Pakt für den Sport“ münden. In dieser Vereinbarung soll dann die Förderung für die Sportvereine dauerhaft verankert werden. „Es ist vorgesehen diese Unterstützung jeweils für einen Fünf-Jahres-Zeitraum festzuschreiben“, zitiert Dr. Thomas Wolf aus dem Kooperationsvertrag. „Uns als Sportring Barsinghausen ist es gelungen, ein renommiertes Planungsbüro aus Berlin mit hervorragenden Referenzen hierfür zu gewinnen, und da zudem die begonnene Zusammenarbeit mit Dr. Arne Göring fortgesetzt werden kann“, sagte der Sportringvorsitzende Berthold Kuban, dass er davon ausgehe, „dass hier Theorie und Praxis bei der Entwicklung eines Sportinfrastrukturkonzeptes zum Wohle aller Barsinghäuser Sportvereine in den nächsten eineinhalb Jahren erfolgreich zusammenarbeiten werden.“

Allerdings sei der Erfolg bei der Erstellung des Sportentwicklungsplanes auch maßgeblich davon abhängig, wie die Sportvereine mit dem Planungsbüro zusammenarbeiten werden. Außerdem sei eine koordinierende Tätigkeit durch das Amt für Schule und Sport sehr wichtig für den Fortschritt der gemeinsamen Anstrengungen. „Das Fördergeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro stammt aus einem Landesprogramm, mit dessen Hilfe die Sportentwicklungsplanung und die Erarbeitung entsprechender Prozesse unterstützt werden“, ergänzt der Erste Stadtrat Dr. Thomas Wolf. Fördermittelgeber ist dabei der Landessportbund. Der Rat der Stadt Barsinghausen hatte bereits umfangreich Mittel in den Doppelhaushalt 2020/2021 für die Sportentwicklung Mittel eingestellt. „Angesichts dieser finanziellen Mittel, der sehr guten wissenschaftlichen Grundlage und des jetzt geschlossenen Kooperationsvertrages sind wir uns sicher, dass wir die große Herausforderung, die auf die Sportvereine und die Stadt warten, meistern werden“, ist sich der Erste Stadtrat sicher.