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Wasserpark: Muss der Bebauungsplan geändert werden?

Die Gebäude müssen abgerissen und in den Baufenstern neue Räume errichtet werden.

Wennigsen.

Der Trägerverein des Wasserparks Wennigsen überlegt, wie er das Naturbad für die Zukunft aufstellen soll. Dazu locken Fördermittel der Europäischen Union - bis zum Sommer muss ein entsprechender Antrag gestellt sein. Nun haben die Verantwortlichen die letzten Wochen genutzt, um Ideen zu entwickeln.

Vorstellen können sich die Ehrenamtlichen, Stellplätze für Wohnmobile zu schaffen, auch eine Umkleidekabine für den Sportverein mit seinem Kunstrasenplatz ist im bereich des möglichen. Und eine Veranstaltungsfläche soll auch mit Technik versehen werden. Allerdings hat die Bauaufsicht der Region einen kleinen Strich durch die Pläne gemacht. "Es ist nur der Badebetrieb zulässig", erklärt Martin Dankert vom Wasserpark-Vorstand. Nicht einmal ein anderer Sport dürfe stattfinden.

Wie also kann es weiter gehen? Der Bebauungsplan-Plan muss wohl geändert werden - aber das ist ein lange dauerndes Verfahren. "Die Verwaltung überlegt das gerade und arbeitet an ersten Ideen. Im Juni könnte der Rat einen Beschluss fassen", erklärt Dankert. 

Im Zuge der Umgestaltung soll auch der Durchfluss im Wasserbecken optimiert werden. Für die Fördergelder muss der Rat bis zum 14. Juni das Konzept und den Businessplan des Vereins absegnen, auch ein Gebäudekonzept wird derzeit erarbeitet. Das Bistro soll zum Multifunktionsraum werden, die Gastronomie will der Betreiberverein selber übernehmen.

Während der Finanzausschuss noch über eine Sondersitzung zum Wasserpark Ende Mai nachdenkt, steht ein anderer Termin im Wasserpark bereits fest: Am 6. Mai findet die Saisoneröffnung im Rahmen des Deistertages statt.