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"Windpark in Feldmark": Das denkt die CDU

Egestorf / Redderse / Degersen.

Die geplanten, 240 Meter hohen Windräder in der Feldmark zwischen Egestorf, Redderse und Degersen beschäftigen die betroffenen Bürger im Calenberger Land. Zu einem Ortstermin der CDU Barsinghausen kamen am Samstagvormittag über 50 Interessierte. Beklagt wurden immer wieder die Zerstörung des Landschaftsbildes, die zu erwartende Lärmentwicklung und die blinkende Nachtkennzeichnung der Räder. All das führe zu einer geminderten Wohn- und Lebensqualität.

Die Barsinghäuser CDU steht dem Vorhaben kritisch gegenüber. Das Projekt sei in der derzeitig geplanten Form nicht tragbar: „Wir müssen pragmatisch mit diesem Thema umgehen und wollen Ideen gewinnen, wie wir damit umgehen wollen“, so CDU-Chef Gerald Schroth. „Es gibt eine Menge unterschiedlicher Möglichkeiten, wie man so eine Windanlage realisieren kann“, ergänzte CDU-Ratsherr Max Matthiesen. Der Rat könne über eine Änderung im Flächennutzungsplan darauf Einfluss nehmen, was tatsächlich realisiert werden kann - unter anderem auch die Höhe der Anlagen. Zu hohe Erwartungen dämpfte der CDU-Chef gleich wieder ein: Eine Verhinderungsplanung durch die Verwaltung habe vor Gericht keine Chance. Er empfiehlt den Bürgern, sich zusammenzuschließen und Informationen auszutauschen sowie die nächste Bauausschusssitzung am 19. April in der Aula der Goetheschule Barsinghausen zu besuchen.