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Meineke: "Wir machen uns Gedanken über eine Verwertungsgemeinschaft"

Symbolfoto Klärschlamm. Quelle: WikimediaCommons, High Contrast

Wennigsen / Barsinghausen.

Die Stadt Barsinghausen will gemeinsam mit acht weiteren Städten, Celle, Göttingen, Hameln, Hildesheim, Langenhagen, Peine, Salzgitter und Verden/Aller, eine Gesellschaft für die Planung, die Finanzierung, den Bau sowie den Betrieb einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage gründen. Grund dafür ist, dass die Beseitigung des Klärschlamms aus der Kläranlage in Nordgoltern wegen neuer gesetzlicher Bestimmungen immer schwieriger wird. Doch wie sieht es bei der Gemeinde Wennigsen aus? 

Bürgermeister Christoph Meineke erklärte, dass in Wennigsen "dies nicht geplant" ist. Die Gemeinde Wennigsen betreibt eine Kläranlage, die derzeit noch landwirtschaftlich verbringen darf. Dies ist bei Anlagen unter 50.000 Einwohnern der Fall. Grundlage ist die Klärschlamm-Verordnung. "Dennoch müssen auch wir uns Gedanken darüber machen, wie künftig verfahren wird. Es gilt für die Landwirte auch die Düngemittelverordnung, die dafür sorgt, dass gewisse Mengen nur zu gewissen Zeiten verbracht werden dürfen", berichtete Meineke. Daher soll den Landwirten die Abnahme künftig schwerer fallen. "Die Tiefbauabteilung der Gemeinde macht sich demnach ebenfalls Gedanken über eine solche Verwertungsgemeinschaft. Das Thema ist bei uns nicht akut, aber dennoch wichtig. Wir werden in den politischen Gremien das Thema vorstellen und ein politisches Meinungsbild einholen. In welcher Sitzung dies sein wird, lässt sich derzeit aber noch nicht abschätzen."