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Straßenausbaubeträge: Einige Fragen bleiben offen

v.l.n.r Hans-Jürgen Herr (Arbeitsgruppe Straßenausbaubeiträge) und Christian Springfeld (Bürgermeister Springe) stellen sich den kritischen Fragen

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Wennigsen / Springe.

Da Springe die erste Stadt in Niedersachsen ist, die das System der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge einführen möchte, gibt es derzeit keine Erfahrungsberichte. Einen ersten Eindruck konnte sich die Wennigser Arbeitsgruppe (AG) Straßenausbaubeiträge von Springes Bürgermeister Christian Springfeld holen.

"Am liebsten hätte ich die Beiträge aus dem Haushalt finanziert", erklärte Springfeld. Dafür wäre allerdings eine Erhöhung der Grundsteuer nötig gewesen, die keine Mehrheit im Rat fand. Die bisherigen Kosten bezifferte Springfeld auf etwa 100.000 Euro. Derzeit sind drei Mitarbeiter in Vollzeit mit der Umstellung beschäftigt. "Das ist keine Sache, die man nebenher macht", ergänzt Springfeld. Einige Fragen konnten nicht abschließend geklärt werden. Der erste Satzungsentwurf wird derzeit erarbeitet und soll demnächst veröffentlicht werden. Die endgültige Fassung soll spätestens im Oktober im Rat Springe beschlossen werden. 

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