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Landtagsabgeordnete schaut hinter die Kulissen im Seniorendomizil Deisterblick

Kerstin Liebelt (Mitte), SPD-Landtagsabgeordnete, im Deisterblick Seniorendomizil

Wennigsen.

Die Themen Lebensqualität im Alter, selbstbestimmtes Leben in allen Lebensphasen sowie Ausbildungs- und Arbeitsqualität in Berufen der Altenpflege sind seit vielen Jahren als Diskussion in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat mit ihrem Bericht: Altenpflege in Deutschland „…sachliche Information zu einem für uns alle zu tiefst menschlichen Alltagsthema geliefert“ so Kerstin Liebelt SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 35, in dem das Seniorendomizil Deisterblick in Wennigsen liegt.

Am Montag begann der Dienst von Liebelt um 6.30 Uhr in der FrĂĽhschicht auf der Station Klosterforst. Die Tagesbegleitung beziehungsweise Hospitation war zuvor von Philipp Rose, dem Einrichtungsleiter des Hauses der Pro Senis GmbH und der Abgeordneten am Rande eines Ortstermins angeregt worden.

„Gesagt, getan und ich freue mich, dass wir diese Idee so schnell umsetzen konnten.“, sagte Liebelt bei einer kurzen Pause mit den Altenpflegerinnen und ergänzte: „Ich bin so offen und herzlich aufgenommen worden, so dass jegliche Zurückhaltung schnell verflogen ist.“ Das Aufgabenspektrum ist vielschichtig, von Verwaltungsaufgaben über medizinische Führsorge bis hin zur wichtigsten, der persönlichen Ansprache der Bewohner, aber auch der Belegschaft des Hauses untereinander.

„Wir können unsere Aufgaben und tägliche Herausforderungen in der Betreuung und Altenpflege nur gemeinsam leisten. Aus diesem Grund ist es mir wichtig, dass die Belegschaft mit kleinen Aufmerksamkeiten, wie einem Eis an heißen Arbeitstagen oder einem Gutschein als Dankeschön für kurzfristig übernommene Früh- oder Spätschichten ein Dankeschön erfährt.“, erklärte Einrichtungsleiter Rose bei einem gemeinsamen Resümee in der Mittagspause Kerstin Liebelt.

Auf die Frage der Mandatsträgerin, welchen Wunsch Philipp Rose an die Politik hat, fiel dem gelernten Krankenpfleger sehr schnell ein, dass er am liebsten den Zivildienst in seinem Haus zurück hätte. Die Begründung war einfach und prägnant: „Wir haben durch den Zivildienst so manch einen Interessenten, der sich vormals kein Bild von unserem Beruf machen konnte, mit dem Berufsfeld der Altenpflege positiv überrascht und als Kollegen gewonnen.“

„Es ist eine tolle Erfahrung zu sehen, wie die Frauen und Männer in ihrer Arbeit mit den Senioren aufgehen, wobei es sicher auch traurige Momente gibt an denen die Arbeit schwer fällt. Ich möchte diesen Tag nicht missen und nehme viele Eindrücke mit für die Diskussion in unserer Landtagsfraktion. Danke auch für die Fragen wie auch Anliegen, die mir offenherzig erläutert wurden.“, schließt Liebelt ihr Gespräch mit Rose ab.



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