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Jung kauft Alt

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Wennigsen. Mit dem Förderprogramm „Jung kauft Alt“ möchte die Gemeinde Wennigsen (Deister) junge Menschen strategisch bei der Modernisierung von Wohnimmobilien unterstützen.

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Antragsberechtigt sind Familien, Lebensgemeinschaften und Einzelpersonen, die nicht älter als 40 sind und planen ein Eigenheim zu erwerben oder kürzlich ein Eigenheim erworben haben, das mindestens 30 Jahre alt ist.

Um sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen Unterstützung zu leisten, hat der Rat der Gemeinde Wennigsen (Deister) die Förderrichtlinie „Jung kauft Alt“ beschlossen, die die Arbeitsgruppe Klimaschutz zusammen mit dem Klimaschutzmanager Jan Krebs entwickelt hat.

„Ein zu hoher Energieverbrauch ist nicht nur schlecht fürs Klima, sondern schmälert auch den Geldbeutel,“ führt Herr Krebs aus. „Angesichts der schrittweisen CO2-Bepreisung wird sich das in schlecht und nicht gedämmten Gebäuden in den nächsten Jahren besonders stark bemerkbar machen.“ Umso wichtiger sei es, junge Familien an dieser Stelle zu unterstützen. Mit der Genehmigung des Gemeindehaushaltes für das Jahr 2021, stehen für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ in diesem Jahr insgesamt 9.000 Euro zur Verfügung.

„Ich freue mich, dass mit der Förderrichtlinie nun endlich der bereits 2015 vom Rat beschlossene Antrag umgesetzt wird,“ betont Jonas Farwig, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Klimaschutz. „So werden junge Familien beim Erwerb von Wohneigentum unterstützt und gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.“

Gut geplant ist halb saniert!

Schon angesichts der zu erwartenden stetigen Energiekostensteigerung, ist es sinnvoll darüber nachzudenken, vor dem Bezug des neuen Eigenheims richtig und vollständig zu sanieren und nicht erst später.

Da dies bei knappen Budgets junger Leute nicht immer möglich ist, empfiehlt die Gemeinde Wennigsen (Deister) ihren Bürgerinnen und Bürgern im Voraus einen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderten, Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen. Wichtig war es der Arbeitsgruppe Klimaschutz, das Thema Klimaschutz zur Bedingung zu machen. So soll der Sanierungsfahrplan mit der Maßgabe erstellt werden, dass man bei Umsetzung aller empfohlenen Maßnahmen mindestens den Standard KfW 55 einhält, der in der Regel realistisch und verhältnismäßig in der Erreichbarkeit sowie der Finanzierbarkeit ist. Zudem ist dieser Wert zum Erreichen der Klimaziele im privaten Bereich flächendeckend notwendig.

Durch gute Planung und entsprechende Qualitätsüberprüfung wären zukünftige Maßnahmen auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und nicht von vornherein verbaut. Um das zu gewährleisten, möchte die Gemeinde Wennigsen (Deister) unter anderem die Baubegleitung fördern. Diese soll sicherstellen, dass die Modernisierungsschritte aufeinander abgestimmt sind und fachgerecht ausgeführt werden. Das soll den Hauseigentümern die Sicherheit geben, das zu bekommen, wofür sie bezahlen – ein hochmodernes und zukunftsfähiges Zuhause mit dem Charme vergangener Jahre zu einem bezahlbaren Preis.

Attraktive Fördermöglichkeiten

„Es sei momentan sogar günstiger zum höheren Standard zu sanieren, weil es dafür unter anderem auch weitaus mehr Bundesfördermittel gibt, die Kosten aber gar nicht so viel höher ausfallen.“, berichtet Jan Krebs. „Wir können es uns aus klimapolitischer Sicht nicht erlauben, alte Häuser nur halbherzig zu sanieren,“ führt der Klimaschutzmanager weiter aus. Gerade jungen Familien, denen oftmals das Geld fehlt um umfangreiche Maßnahmen zu stemmen, sei mit einem Sanierungsfahrplan sehr geholfen.

Sanierungsmaßnahmen könne die Gemeinde leider nicht bezuschussen. Dafür allerdings gibt es reichlich Bundefördermittel. So gewährt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis zu 60.000 Euro Zuschuss für die Sanierungsmaßnahmen (20-35 Prozent der Kosten) sowie 2.000 Euro für begleitende Beratungen. Wer einen Sanierungsfahrplan hat und auf erneuerbare Energien setzt, erhält sogar um 5-10 Prozentpunkte höhere Förderquoten. Zudem gibt es günstige Kredite mit Tilgungszuschüssen von der KfW.

Mehr zum Förderprogramm „Jung kauft Alt“ erfahren auf: https://www.wennigsen.de/jka

Weitere Informationen

Das Klimaschutzmanagement der Gemeinde Wennigsen ist finanziert über die Nationale Klimaschutzinitiative der Deutschen Bundesregierung.

Zur Nationalen Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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