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„Laden und Baden“ am Deisterbad – Neue E-Ladesäule startklar

v.l.: Henning Schünhof, Anastasia Bruchanow, Udo Sahling, Jochen Möller, Frank Glaubitz und Stefan Küppers.

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Barsinghausen. In Kooperation haben die Stadtwerke Barsinghausen, Avacon und die Klimaschutzagentur eine neue E-Ladesäule am Deisterbad installiert. Auch die Ladesäule in der Poststraße, ebenfalls von den Stadtwerken, ist betriebsbereit. .

„Barsinghausen ist nur ein kleiner Fleck auf dem Planeten und diese Ladesäule nur ein kleiner Punkt in Barsinghausen“, freute sich Bürgermeister Henning Schünhof über den weiteren Ausbau der E-Mobilität in Barsinghausen, „Doch es ist ein weiterer Schritt hin zur klimafreundlichen Mobilität“. Betreiber der Säule werden die Stadtwerke Barsinghausen sein, auch wenn die Abrechnungen über den Dienstleister Charge-On erfolgen. Die Ladesäule ist offen für alle. Soll heißen, an der Ladesäule mit zwei Lademöglichkeiten kann jeder Fahrzeugtyp geladen werden. Außerdem kann die Ladesäule einfach per App, RFID-Ladekarte oder Direkt Payment (ohne Vertragsbindung) freigeschaltet werden. Nutzer bezahlen dann an der öffentlich zugänglichen Ladesäule nur die getankten Kilowattstunden (kWh), keine weiteren Gebühren. Der Preis liegt bei 48 Cent pro kWh. Sollte es Probleme geben, ist eine Service-Hotline jederzeit telefonisch erreichbar und hat auch aus der Ferne zugriff auf die Säule. Bei technischen Problemen ist Avacon vor Ort.

„Ich danke allen beteiligten für das Vertrauen in Avacon. Wir haben uns gerne auf technischer Seite eingebracht“, so Frank Glaubitz, Referent Kommunalmanagement. Auch Udo Sahling, Geschäftsführer Klimaschutzagentur, freute sich über die gelungene Kooperation: „Solche Schritte müssen in eine Stadt auch von ganz oben mitgetragen werden, daher ist es schön, dass auch Bürgermeister Schünhof dieses Projekt unterstützt hat.“ Für Sahling ist aber auch klar, dass die Säule erstmal nur Symbol ist. Es wird Nutzer geben, aber sie wird nicht dafür sorgen, dass sofort hunderte E-Autos vor dem Deisterbad stehen. Damit E-Mobilität und auch die Verkehrswende gelingen können, bedarf es einem engen Netz an Lademöglichkeiten, daran muss auch in Barsinghausen noch weiter gearbeitet werden.

Die Ladesäulen am Deisterbad und an der Poststraße werden zu 100 Prozent mit Ökostrom der Stadtwerke beliefert. Dies war auch Vorgabe der Förderung. 19.000 Euro kosteten die beiden Ladesäulen. 40 Prozent wurden durch die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen gefördert. „Hier danken wir der Klimaschutzagentur, dass sie bei der Fördermöglichkeit unterstützt hat. Die Möglichkeiten sind da sehr vielfältig“, bedankten sich Jochen Möller, Geschäftsführer Stadtwerke Barsinghausen und Stefan Küppers, Leitung Vertrieb Stadtwerke Barsinghausen.

„Es sollen nicht nur Bewohner von Eigenheimen Lademöglichkeiten durch eigene Wallboxen haben“, so Schünhof“, auch Mieter sollen bei Bedarf ihre E-Fahrzeuge aufladen können.“ Dafür seien Ladestationen an Plätzen nötig, wo sich die Menschen länger aufhalten. Niemand möchte in der Kälte warten, bis das Auto geladen ist. In der Innenstadt kann während des Einkaufens geladen werden, am Deisterbad geht es nun eben durch „Laden und Baden“.