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SuedLink: Verlauf der Trasse steht fest

Verlauf des SuedLink in der Region Hannover. Quelle: TenneT

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Region. Der knapp 700 Kilometer lange Verlauf des SuedLink wurde verbindlich festgelegt. Dies teilt Tennet auf seiner Internetseite mit. Auf einer Karte lässt sich gut erkennen, wo die Trasse auch durch die Region Hannover verlaufen wird. Laut eine Karte von Tennet zieht sich die Trasse vorbei an Göxe, vorbei an Ditterke, geht dann östlich an Gehrden vorbei, westlich an Weetzen entlang und schlängelt sich dann an Bennigsen, Mittelrode und Eldagsen Richtung Süden.

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Von März 2017 bis März 2021 hatten TenneT und TransnetBW ein 2.300 Kilometer langes Netz an möglichen Erdkabel-Korridoren in sechs Bundesländern und 39 Landkreisen gleichberechtig detailliert untersucht. In über 200 Informationsveranstaltungen wurde mit den Menschen vor Ort diskutiert, 106 Tierarten genauer unter die Lupe genommen. Die für die Bundesfachplanung erarbeiteten Anträge umfassten insgesamt 6.000 USB-Sticks und 12.000 Ordner mit mehr als einer Million DIN A4-Seiten, heißt es auf der TenneT Internetseite.

Nun steht die Trasse für die Windstromleitung SuedLink fest. Ein durchgängiger, tausend Meter breiter Korridor für den Verlauf der Erdkabel von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg. Regionale Planungsbüros übernehmen nun die Detailplanung entlang der Trasse. Es finden erste Baugrunduntersuchungen statt – stets in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, Eigentümern und Pächtern.

Um die Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Natur vor, während und nach dem Bau von SuedLink so gering wie möglich zu halten, bildet der Bodenschutz einen weiteren Schwerpunkt. So untersuchen TenneT und TransnetBW den Einfluss von Erdkabeln auf Böden und landwirtschaftliche Kulturpflanzen, um bodenschonende Bauweisen zu entwickeln. Mit wissenschaftlicher Begleitung werden dazu an mehreren Standorten in Nord- und Süddeutschland Versuchsfelder über vier Jahre in landwirtschaftliche Praxisflächen eingebunden und von den Bewirtschaftern der Fläche in der üblichen Fruchtfolge mit bearbeitet, heißt es auf der Internetseite.

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