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AGS, Kunstschule Noa-Noa und Stadt gestalten gemeinsam Nordstadt

Foto: Stadt Barsinghausen.

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Barsinghausen. Unter dem Motto „Wir Kinder der Nordstadt“ haben Schüler der Adolf-Grimme-Schule (AGS) ein Zeichen gesetzt, dass am Langenäcker nicht zu übersehen ist: Zwölf Kinder aus den vierten Klassen dieser Schule haben ein buntes und fröhlich anmutendes 40 Quadratmeter großes Wandbild, aufgeteilt auf mehrere Tafeln, in Acrylfarben gemalt. Die Kinder haben „gebrannt dafür, ihre Schule mit einem gigantischen Wandbild auszustatten“, berichtet Frank Plorin, Leiter der Kunstschule Noa-Noa.

 

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Zwölf XXL-Tafeln, von Viertklässlern eigenhändig bemalt, ergeben nach Angaben von René Beck aus dem städtischen Kinderbetreuungsamt ein Statement: „Hier sind wir! In diesem Stadtteil bewegen wir uns! Sie schmücken nun die Hausmeisterwerkstadt der Schule am Langenäcker.“ Seit September 2021 hätten die Kinder außerhalb des Unterrichts mitgemacht und gemeinsam entschieden, Selbstporträts zu gestalten. Als Atelier hätte die Aula der Grundschule gedient, wo zu Beginn das Zeichnen von Klein nach Groß im Vordergrund stand, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen, bevor es dann zu den Selbstporträts kam.

Während des Entstehungsprozesses sei viel gelacht, überlegt und diskutiert, so Frank Plorin. „Wie wäre die Welt, wenn alle die gleiche Haut- oder Haarfarbe hätten?“ sei eine der Fragen gewesen In den Diskussionen sei den Mädchen und Jungen bewusstgeworden, dass jeder unterschiedliche charakteristische Eigenschaften habe und dass dieses auch gut sei. „Die Kinder lernten voneinander, erlebten ihre vielfältigen Persönlichkeiten als gewinnbringend, unterstützten sich bei der Arbeit und am Ende waren alle Stolz über ihr XXL-Porträts“, ergänzt René Beck.

René Beck ist Koordinator der Barsinghäuser Präventionsketten und erklärte bei der Vorstellung der Kunstwerke, wie bedeutsam ein solches Projekt für die Kinder sei.“ Sie konnten durch dieses Projekt einen kleinen Beitrag zur Gestaltung ihres Lebensraums beitragen, dieses macht die Kinder zukünftig Selbstbewusst, Selbstwirksam und stark.“ Weiterhin bedankte er sich für die gelungene Zusammenarbeit zwischen der Adolf-Grimme-Schule und der Kunstschule Noa-Noa, die sich für das Projekt gemeinsam mit der Stadt Barsinghausen zusammenschlossen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband förderte die künstlerische Begleitung der Kinder im Rahmen von „Kultur macht stark“ über das Förderprogramm „Ich bin HIER! Herkunft – Identität – Entwicklung – Respekt“. Die Stadt Barsinghausen engagierte sich darüber hinaus finanziell und übernahm die Anschaffung der zwölf 2,50 mal 1,20 Meter großen Platten sowie die Arbeitsstunden für die Anbringung dieser.

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