Barsinghausen. Die Stadt Barsinghausen setzt mit dem Informations- und Unterstützungsangebot „Basche ohne Gewalt“ ein klares Zeichen gegen häusliche und sexualisierte Gewalt. Gemeinsam mit dem Kommunaler Präventionsrat Barsinghausen verfolgt die Initiative das Ziel, Betroffenen schnell und unkompliziert Hilfe zugänglich zu machen.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die Gewalt erfahren haben – unabhängig davon, ob es sich um körperliche, psychische oder sexualisierte Gewalt handelt. Über die Plattform erhalten sowohl Betroffene als auch Angehörige einen schnellen Überblick über regionale und überregionale Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Diskreter Zugang zu Unterstützung
Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die gezielte Informationsvermittlung. Neben Online-Angeboten setzt die Stadt auch auf analoge Maßnahmen: Aufkleber mit QR-Codes und wichtigen Notfallnummern sollen an öffentlichen Orten wie Schulen oder Betrieben angebracht werden. Ziel ist es, Betroffenen einen möglichst diskreten und unkomplizierten Zugang zu Hilfe zu ermöglichen.
Gewalt bleibt oft im Verborgenen
Hintergrund der Initiative ist die Erkenntnis, dass viele Betroffene aus Angst, Scham oder Unsicherheit keine Unterstützung suchen. Gerade Gewalt im familiären Umfeld bleibt häufig unentdeckt. „Basche ohne Gewalt“ möchte dazu beitragen, diese Hemmschwellen abzubauen und deutlich machen, dass niemand Gewalt alleine bewältigen muss.
Unterstützung auch für Angehörige und Fachkräfte
Neben Betroffenen richtet sich das Angebot auch an das soziale Umfeld sowie an Fachkräfte. Sie erhalten Hinweise, wie sie Gewalt erkennen, Betroffene ansprechen und an passende Hilfsangebote vermitteln können.
Stärkung der Präventionsarbeit vor Ort
Mit „Basche ohne Gewalt“ baut Barsinghausen seine Präventionsarbeit weiter aus und setzt ein deutliches Signal für den Schutz von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Alle Informationen zum Angebot stellt die Stadt online zur Verfügung. Mehr unter https://www.barsinghausen.de/bascheohnegewalt.


