Ostermunzel. Gegen 16.40 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Ostermunzel in die Dedenser Straße gerufen. Am Ortsausgang ist es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Mehrere Ortsfeuerwehren sind im Einsatz. Laut Polizei und Feuerwehr gibt es keine Verletzten.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Sofort wurde von innen und außen mit den Löscharbeiten begonnen. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Barsinghausen war im Einsatz. Um an die Brandherde zu gelangen, öffneten die Feuerwehrleute das Dach. Die Straße wurde für den Einsatz komplett gesperrt.
Im Einsatz sind die Ortsfeuerwehren Groß Munzel, Barrigsen, Holtensen, Landringhausen und Barsinghausen sowie der Rettungsdienst und die Polizei.
Vor Ort war auch Bürgermeister Henning Schünhof: „Ich danke den Einsatzkräften für ihr schnelles Handeln und das gute Zusammenspiel zwischen den Ortswehren. Die neue Drehleiter macht sich auch bei diesem Einsatz bezahlt, denn ohne die abknickbare Leiter könnten die Kräfte nicht so nah an das Haus heran.“
Update 22 Uhr:
Wie Pressesprecher Malte Westerschell auf Nachfrage der Redaktion erklärte, wurden im Laufe des Einsatzes noch die Ortsfeuerwehren Groß- und Nordgoltern nachalarmiert. Zudem wurden aus Ronnenberg eine Drohne sowie ein Gerätewagen Atemschutz angefordert.
„Durch die Hinterbebauung war das brennende Haus nicht direkt zu erreichen, was die Löscharbeiten etwas komplizierter gestaltete. Mit viel Personal wurde unter Atemschutz von innen gelöscht“, so Westerschell. Insgesamt waren 112 Einsatzkräfte im Einsatz.
Mithilfe der Wärmebildkamera der Drohne konnten Glutnester lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte öffneten Zwischendecken, um versteckte Brandstellen gezielt abzulöschen. Erst nach 21 Uhr konnten die Kräfte den Einsatzort verlassen. Die Brandursache ist weiterhin unklar.
Die Bewohner können derzeit nicht in ihr Haus zurückkehren und sind vorübergehend bei Bekannten untergebracht.
„Ein großes Dankeschön geht an die Dorfgemeinschaft, die die Einsatzkräfte im Dorfgemeinschaftshaus mit Kaffee und Tee versorgte – eine sehr willkommene Unterstützung bei dem langen Einsatz und den eisigen Temperaturen“, so Westerschell abschließend.


