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Das Faire-Frühstück der Mariengemeinde und des Eine- Welt-Ladens war ein voller Erfolg

v.l.: Antonio González, Prof. Dr. Gerhard Kruip, Ute Gierczynski-Bocandé, Uta Junginger, Jacques Bocandé, Rosemarie Griebel-Kruip und Luz Elena Moctezuma. Quelle: Eine-Welt-Laden Barsinghausen e.V.

Barsinghausen. In einer Zeit, die für manche von vielen Herausforderungen geprägt ist, bot das gemeinsame Frühstück eine schöne Auszeit für nette Begegnungen und gleichzeitig die Gelegenheit, einen Blick über den Tellerrand hinauszuwerfen. Der Einladung des Eine-Welt-Ladens in Kooperation mit der Mariengemeinde folgten fast 70 Gäste.

Bereits seit 2002 unterstützt der Eine-Welt-Laden das Projekt „Catus“ in Oaxaca in Mexico. Der Kontakt entstand seinerzeit durch das Ehepaar Prof. Dr. Gerhard Kruip und Rosemarie Griebel-Kruip. Durch ein theologisches Forschungsprojekt im Jahre 1982 lernte Prof. Dr. Kruip die Situation in Mexico hautnah kennen und unterstützt seitdem mit seiner Ehefrau Rosemarie das Hilfsprojekt. Es war das erste Mal, dass die Initiatoren aus Mexico,  Antonio González und Luz Elena Moctezuma,  in Barsinghausen bei einem Fairen-Frühstück von ihrer Arbeit in Oaxaca, den Lebensbedingungen der Menschen und davon, wie die Spenden verwendet werden, berichteten. 

Viele Besucher sind schon immer sehr gespannt darauf, was Ute Gierczynski-Bocandé und ihr Mann Jacques Bocandé über das Schülerhilfeprojekt im Senegal berichten. Seit 2009 unterstützt der Eine-Welt-Laden dieses Projekt.  Ute Gierczynski-Bocandé bedankte sich ebenso für die langjährige Solidarität der Mariengemeinde, aus der die Schülerhilfe von verschiedenen Gruppen immer wieder Spenden erhält. Besonders erwähnenswert ist auch der Einsatz der SchülerInnen des Hannah-Arendts-Gymnasiums in der Senegal-AG. Die Schule hat es geschafft, in den letzten Jahren viele Spenden zu akquirieren und sich immer wieder neue Aktionen zu überlegen. Dieser unermüdliche Einsatz der Jugendlichen ist bezeichnend.  Auch beim Frühstück unterstützten zwei SchülerInnen beim Verkauf von Produkten des Eine-Welt-Ladens.

„Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“. Dieser afrikanische Spruch wurde schon vielfach in den 45 Jahren seit Gründung von Vorstandsmitgliedern des Eine-Welt-Ladens zitiert, denn genau das ist das Motto des Vereins. Ebenso passt es zu der Spendenbereitschaft der Barsinghäuser für das Schülerhilfeprojekt.

Ein herzlicher Dank geht von den Organisatoren an alle Mitwirkenden für die gelungene Veranstaltung und an die Fa. Hünerberg für die großzügige Spende der Backwaren.