Barsinghausen. Mit einem Melderekord von 461 Teilnehmerinnen und Teilnehmern lockte der 31. Peiner Eulencup am vergangenen Wochenende zahlreiche Badmintonspieler nach Peine. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes wurde das Turnier im Modus von zwei Gewinnsätzen bis 15 Punkte ausgetragen. Der TSV Barsinghausen war an beiden Turniertagen vertreten und durfte sich am Ende über starke Leistungen freuen.
Am Samstag stand die Einzel- und Mixed-Disziplin auf dem Programm. In der Spielklasse C (Bezirksliga und Bezirksklasse) gingen Julia Stordel und Christoph Gentemann für den TSV Barsinghausen an den Start. Während Gentemann trotz engagierter Auftritte die Gruppenphase nicht überstehen konnte, gelang Stordel der Einzug in die Endrunde. Als Gruppenzweite qualifizierte sie sich für das Halbfinale, das am Sonntag ausgetragen wurde.
Dort setzte sie sich mit 15:13 und 15:12 durch und zog ins Finale ein. Für das Endspiel kam es zur Neuauflage des Duells gegen Anna-Lena Johannsen von Hannover 96, die zuvor die Gruppe gewonnen hatte. Nach einem 11:15 im ersten Satz kämpfte sie sich eindrucksvoll zurück und sicherte sich den zweiten Durchgang nach Verlängerung mit 18:16. Der entscheidende dritte Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Spielerinnen lieferten tolle Ballwechsel und schenkten sich nichts. Mit Ausdauer, Geduld und großem Kampfgeist behielt Stordel schließlich die Oberhand und gewann den Satz mit 20:18. Damit sicherte sie sich den Turniersieg im Dameneinzel der Spielklasse C.
Im anschließenden Doppelwettbewerb trat Christoph Gentemann erstmals gemeinsam mit einem neuen Partner vom SV Eidelstedt an. Das neu formierte Duo schied jedoch nach der Gruppenphase aus. Auch Sylke Pretz konnte sich mit ihrer Partnerin vom BV Drömling im Damendoppel D nicht für die weitere Runde qualifizieren.
Erfolgreicher verlief das Turnier für die Zwillinge Janina und Julia Stordel. Sie gingen im Damendoppel C an den Start und erreichten nach einer spannenden Gruppenphase als Gruppensiegerinnen das Viertelfinale. Dort bewiesen sie Nervenstärke und setzten sich nach einem umkämpften Dreisatzmatch durch. Im Halbfinale mussten sie sich ihren Gegnerinnen allerdings mit 10:15 und 12:15 geschlagen geben. Im anschließenden Spiel um Platz drei kam es zu einem besonderen Duell zweier Zwillingspaare. Die Stordels behielten dabei die Oberhand und sicherten sich den dritten Platz.





