Bad Nenndorf. Im Zuge des Brückenbaus über die Bundesstraße 65 kommt es von Montag, 13. April, bis maximal Dienstag, 28. April ein letztes Mal zu einer halbseitigen Sperrung, Ampeln regeln den Verkehr. Grund sind abschließende Arbeiten unterhalb der Brückenelemente.
Dort werden noch Abdeckbleche angeschweißt, die die eingebauten Schwingungstilger verdecken. Diese Bauteile sorgen dafür, dass beim Überqueren der Brücke möglichst geringe Schwingungen entstehen.
Gleichzeitig geht es auch auf der Nordseite der Brücke weiter: Die Gerüste werden abgebaut, weil die Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten dort abgeschlossen sind. Anschließend werden die Baugruben verfüllt und weitere Erdarbeiten umgesetzt.
Mit Beginn der Landesgartenschau ist die Brücke selbst fertiggestellt und nutzbar. Die Anbindung an das Wegenetz ist zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Deshalb wird die Brücke zunächst nur eingeschränkt erreichbar sein: Vorerst ist sie nur über die Treppen zugänglich, die Rampen stehen mit Beginn der Landesgartenschau am Mittwoch, 29. April 2026, noch nicht zur Verfügung. Auf der Nordseite führt zunächst eine geschotterte Fläche zum Treppenaufgang. Der endgültige Wegeanschluss wird in Teilen noch während des laufenden Betriebs hergestellt.
Das Projekt stand von Beginn an unter einem sehr engen Zeitplan, der kaum Spielraum für Verzögerungen ließ. Dennoch kam es im Bauablauf stellenweise zu Verschiebungen, insbesondere witterungsbedingt. Ziel bleibt, die noch ausstehenden Anschlussarbeiten so zügig wie möglich abzuschließen.




