Barsinghausen. Eva Bender, die SPD-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, hat sich in der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Barsinghausen vorgestellt.
Rund 30 SPD-Mitglieder waren am Mittwoch trotz des beeindruckenden Winterwetters in die Kulturfabrik Krawatte gekommen waren. Sie nahmen wohlwollend Eva Benders Werdegang zur Kenntnis. Dieser führte sie von einem Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen und Córdoba über die Verwaltung in Braunschweig zum Posten der 1. Stadträtin in Langenhagen und schließlich zum Amt der Dezernentin für Bildung und Kultur in Hannover.
Eva Bender ist es wichtig, das hohe Potential der Region Hannover zu heben und die oft widerstreitenden Interessen der Großstadt Hannover und der kleineren Umlandgemeinden zusammenzuführen. „Deshalb ist es mir wichtig, von Euch zu hören, wo Euch der Schuh drückt“, führte sie vor den interessierten Zuhörenden aus. Schnell wurde deutlich, dass der ÖPNV ein großes Problem für die Barsinghäuser darstellt. Die Unzuverlässigkeit der S-Bahn sei für viele berufstätige Pendler eine echte Belastung führte Bürgermeister Henning Schünhof aus. Viele Betriebe stellten keine Azubis aus dem Umland ein, weil nicht gewährleistet sei, dass sie mit der S-Bahn pünktlich oder überhaupt zur Arbeit kämen. Eva Bender bekräftigte, dass es nicht sein könne, dass die Bahn die Hauptstrecken bei der Sanierung den regionalen Strecken vorziehe. So funktioniere die fundamentale Daseinsfürsorge nicht mehr.
Der Sprinti und die Städte übergreifenden Verbindungen sind ein weiteres Anliegen der Barsinghäuser, das Eva Bender gerne aufgenommen hat.
„Mir ist wichtig, dass die Regionsverwaltung auf die Bürger und Bürgerinnen hört und Aufgabenstellungen lösungsorientiert angeht. Deshalb möchte ich u.a. die Digitalisierung der Regionsverwaltung weiter vorantreiben. Dies ist aus meiner Sicht wichtig, um die Lücken, die der demographische Wandel reißen wird, zu schließen und die Verwaltung Service-orientierter aufzustellen“, führte Eva Bender aus. „Zusätzlich möchte ich in der Region ein Netzwerkwissen aufbauen, um auch den kleineren Kommunen Zugang zu wichtigen Informationen auf höheren Verwaltungsebenen zugänglich zu machen. Wir müssen Gemeinsamkeiten finden – Miteinander reden ist besser als übereinander.“
Zu guter Letzt rief Sie die Barsinghäuser Genossinnen und Genossen zu einem gemeinsamen Wahlkampf auf, bei dem wichtige Themen für die einzelnen Kommunen und die gesamte Region benannt werden.
"Der SPD-Ortsverein Barsinghausen freut sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Eva Bender" so die Vorsitzende Susanne Lorch.


