Barsinghausen. Rund 18 Millionen Euro, 24 Monate Bauzeit und ein klares Ziel: Das Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen bekommt eine umfangreiche Erneuerung. Was 1951 als Verbandsheim des Niedersächsischen Fußballverbandes eröffnet wurde, soll mit der Revitalisierung und Erweiterung fit für die Zukunft gemacht werden - moderner, größer und noch attraktiver für Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen.
Im April 1951 öffnete das Sporthotel Fuchsbachtal erstmals seine Türen, damals als Verbandsheim des NFV. Seitdem hat sich das Haus zu einer festen Größe in der Region entwickelt - als Tagungsort, Sporthotel und Treffpunkt für Vereine, Verbände und Gäste aus ganz Deutschland. Nun steht die bislang größte Investition in die Geschichte des Hauses an: Eine umfassende Revitalisierung und Erweiterung wird das Sporthotel in eine neue Ära führen. Der Umbau begann im Mai.
88 Zimmer, Glasfront zum Wald und klimatisierte Räume
Das sichtbarste Zeichen des Wandels wird die Erweiterung der Zimmerkapazität sein: Von derzeit 68 Zimmern wächst das Hotel auf künftig 88 Einheiten - ein Zuwachs von fast einem Drittel. Möglich wird das durch den Wegfall des bisherigen Giebeldachs, das zusätzlichen Raum für ein weiteres Obergeschoss freigibt. Alle neuen Zimmer werden klimatisiert sein.
Das architektonische Highlight der Sanierung ist dabei eine großzügige Glasfront zum angrenzenden Wald. Geschäftsführer Jan Baßler schwärmt bereits: „Das wird eine sehr schöne Optik mit bodentiefen Glasfenstern." Ein Ausblick ins Grüne, der Erholung und Naturverbundenheit direkt ins Zimmer holt - ein echtes Alleinstellungsmerkmal für das Haus.
Modernisierung im laufenden Betrieb
Bemerkenswert an der Bauplanung ist, dass der Betrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten wird. Die Tagungsräume werden modernisiert, auch Gastronomie und Küche werden vollständig erneuert und an moderne Standards angepasst. Rezeption und Lobby erhalten ebenfalls ein neues Gesicht.
Der von der Maßnahme betroffene Bereich beginnt an der Rezeption und erstreckt sich bis kurz vor das Fitnessstudio. Unberührt bleiben der im Jahr 2000 errichtete Zimmertrakt, der Saal Niedersachsen im vorderen Gebäudeteil sowie der hintere Bereich mit Sporthalle, Studio B54 und Außensportanlagen. Dass es dennoch zu gewissen Einschränkungen im Hotelbetrieb kommen wird, ist unvermeidbar - doch Hoteldirektorin Juliane Pavlovic gibt Entwarnung: „Wir sind weiter für unsere Gäste da. Hotelbetrieb und Gastronomie sind weiterhin geöffnet. Gäste sind immer willkommen."
Aufwertung für Gäste und Mitarbeiter
Die Gesamtmaßnahme dieser Revitalisierung und Erweiterung ist nicht nur eine Investition in die Infrastruktur, sondern auch in die Menschen, die täglich im Sporthotel arbeiten. Steffen Heyerhorst, Direktor Zentrale Dienste, betont den doppelten Gewinn der Maßnahme: „Die Revitalisierung wird nicht nur ein Gewinn für die Gäste, sondern auch für die Mitarbeiter, die in Zukunft ein modernes Arbeitsumfeld erhalten.“
Ein Haus mit Zukunft
Mit rund 18 Millionen Euro Investitionsvolumen setzt der Niedersächsische Fußballverband e.V. ein klares Signal: Der Verband setzt auf die Zukunft des Sporthotels und den Standort Barsinghausen.





