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Gute Note für die Polizeiarbeit

Sie informieren sich über die Arbeit des Polizeikommissariats: der stellvertretende CDU Vorsitzende Hans-Joachim Werner (von links) und CDU-Mitglied Klaus Voges, CDU Stadtratsmitglied Esther Bruns, CDU-Landtagskandidat Gerold Papsch und Barsinghausens CDU-Vorsitzender Michael Kowalski. Foto: privat

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Barsinghausen. Im Rahmen seiner Sommer-Info-Tour hat CDU-Landtagskandidat Gerold Papsch auch beim Polizeikommissariat Barsinghausen Station gemacht. Die CDU-Stadtratsmitglieder Esther Bruns und Michael Kowalski sowie Hans-Joachim Werner und Klaus Voges vom CDU-Stadtverband begleiteten ihn. Über die Sicherheit und Kriminalität sprachen sie mit dem Kommissariatsleiter Ludger Westermann, dem Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Christian Ebeling, und Joachim Eickmeyer als Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes.

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Zirka 2000 Straftaten pro Jahr und davon gut 70 Prozent aufgeklärt: eine gute Quote und Note für die Arbeit des Polizeikommissariats in Barsinghausen für das vergangene Jahr. Dafür haben die örtlichen CDU-Politiker den Mitarbeitenden des Kommissariats bei ihrem Besuch viel Lob gezollt. Sie waren sich mit den Vertretern der Polizei einig: Prävention und Aufklärung können helfen, viele Straftaten im Vorfeld zu vereiteln und somit den Menschen in Barsinghausen Sicherheit zu vermitteln. Papsch appellierte daher an die Bürger, auf die Mitarbeitenden des Polizeikommissariats aktiv zuzugehen und sich beraten zu lassen, zum Beispiel in Sachen Einbruchschutz. „Man sollte nicht erst warten, bis das ‚Kind in den Brunnen gefallen ist‘“, sagte Papsch. Denn die Polizei unterstütze selbstverständlich auch, wenn es um die Vermeidung von Straftaten gehe.

Dennoch täuscht das gute Ergebnis von Westermanns Kolleginnen und Kollegen nicht darüber hinweg, dass innerhalb des Kommissariats Unmut vor allem bei den bürokratischen Anforderungen an die Polizeiarbeit herrscht. „In den vergangenen Jahren haben die Regelungen zum Datenschutz enorm zugenommen und bedeuten für uns mehr Aufwand und Arbeit, die wir eigentlich lieber in die Verfolgung und Aufklärung von Straftaten stecken würden“, sagte Kommissariatsleiter Westermann. Papsch zeigte Verständnis für das Dilemma, in der er die Mitarbeitenden der Kommissariate sicherlich landesweit sieht. „Gerade durch Betrügereien im Internet hat sich die Polizeiarbeit in den vergangenen drastisch verändert. Und auch der Datenschutz hat einen größeren Stellenwert bekommen. Dieses alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. Hier kommt es auch auf eine gute Ausbildung der Polizei an, vor der man gerade angesichts der Bemühungen in den vergangenen Jahren den Hut ziehen muss“, so Papsch. Was den Nachwuchs anbelangt, so ist den drei Vertretern des Polizeikommissariats in Barsinghausen nicht bange. „Zwar stehen uns auf mittlere Sicht Pensionierungswellen ins Haus, aber der Zuspruch an Bewerbern ist nach wie vor ungebrochen“, meint Westermann. Papsch versprach, sich im Falle seiner Wahl hier für eine weiterhin angemessene Entlohnung der Mitarbeiter einzusetzen.

 

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