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Innenstadtmanagement-Projekte mit viel Potential für Barsinghausen

Katarina Schmitt, Margret Gödeke, Hendrik Mordfeld und Karin Dörner vom Stadtmarketingverein "Unser Barsinghausen".

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Barsinghausen. Jeder Leerstand in der Innenstadt ist einer zu viel, daher wird der Stadtmarketingverein „Unser Barsinghausen“ in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Barsinghausen in den kommenden Monaten bis März 2023 folgende drängende Innenstadt-Themen untersuchen und unterstützen.

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„Es ist wirklich schön, dass die Verwaltung das Thema Innenstadt auf dem Schirm hat und Fördergelder für die Reihe „Basche begeistert“, das Teil des Programms „Perspektive Innenstadt“ ist, einholen konnte“, erklärt Hendrik Mordfeld, Vorsitzender Unser Barsinghausen. Der Verein möchte noch gezielter auf Probleme in der Innenstadt zugehen. So soll ein Leerstandsmanagement etabliert werden und gezielt auf potenzielle Mietende zugegangen werden. „Man muss ja vielleicht nicht darauf warten, bis jemand kommt, sondern schaut, was brauchen wir, was wollen wir, in unserer Innenstadt und so gezielt nach Gewerbe usw. suchen“, erklärt der Vorsitzende weiter.  Dabei sollen auch neue Formen der Nutzung angedacht werden. So können z.B. Pop-Up-Stores oder Co-Working-Spaces die Schwelle zum stationären Handel, gerade für junge Unternehmen, senken, und werden in die Bedarfsanalyse miteinbezogen.

Ein Gründerprogramm, das Personen, die über eine Selbstständigkeit im Einzelkandel nachdenken und Firmen, die Partner (Franchise) suchen, zusammenbringen. Der Plan ist, Gründungsinteressierte mit Fachinfos zur Selbstständigkeit zu versorgen, ein Netzwerk zu knüpfen und im besten Fall hinterher Neugründungen in Barsinghausen generieren. „Auch was die Kommune bieten kann sollte bedacht werden, damit jungen Gründern nicht unnötig Steine in den Weg gelegt werden“, so Mordfeld weiter, „Und auch hier die Frage: Was braucht Barsinghausen noch.“

Finanziert wird das Engagement von „Unser Barsinghausen“ durch das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“. Der Fördertopf wurde aufgesetzt, um die Städte bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten zu unterstützen. Ziel ist es, die Innenstädte schnell zu stärken und resilienter aufzustellen.

Auch die „Basche begeistert“-Events sind Teil des Förderprogramms und kommen bei den Menschen gut an. „Laut unserer Satzung wollen wir auch stets Sport und Kultur mit einbeziehen. Daher freuen wir uns, dass sich zahlreiche Vereine an der Aktion im August beteiligen werden“, schaut Mordfeld auf die kommenden Events. Sportlich wird es nämlich vom 18. bis 20. August in der Innenstadt. Im September heißt das Motto dann „Basche will´s wissen“. Hier werden diverse Bildungsangebote im Fokus stehen. Alle sind herzlich eingeladen, beim bunten Aktionsprogramm rund um den Thie vom 16. bis 18 September teilnehmen.

Ende September ist dann noch etwas ganz Besonderes geplant. Bei dem Event wird es eine Tagung zum Thema Digitalisierung in der Mode geben. Diese wird verbunden mit einem Pop-Up-Event hannoverscher Modedesigner. Für drei Tage werden zehn Designer ihre Mode in einem Pop-Up-Store in der Innenstadt präsentieren. Nach den drei Tagen schließt der Laden wieder. „Das schöne ist, es ist regionale Mode, die hier designt und auch produziert wird“, so Mordfeld. Vielleicht sollen solche Aktionen wiederholt werden. „Vielleicht findet sich so eine Idee, die in Barsinghausen noch fehlt und aus einem Pop-Up-Store wird etwas dauerhaftes“, so Mordfeld abschließend.

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