Anzeige
Anzeige

„Jugend macht Stadt“: Ideen zur Gestaltung der Innenstadt sind gefragt

Anzeige

Barsinghausen. Unter dem Motto „Jugend macht Stadt“ setzt die Stadtverwaltung ihren Dialog mit unterschiedlichen Gruppen der Stadtgesellschaft zur Entwicklung der Barsinghäuser Innenstadt fort. Bei dem Workshop am Freitag, 25. November, in der „Kulturfabrik Krawatte“ sollen Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren ihre Ideen, Anregungen und Wünsche in den Prozess „Barsinghausen mit Perspektive“ einbringen können. Von 16 Uhr an sollen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Stunden lang in Kleingruppen zu unterschiedlichen Themen aktiv und kreativ an dem Konzept mitarbeiten.

Anzeige
Anzeige

„Die Jugendlichen sind unter den Nutzern der Innenstadt eine wichtige Gruppe, die bislang eher weniger stark im Fokus gestanden haben. Daher sind ihre Gedanken und Vorstellungen ein wesentlicher Baustein zur Weiterentwicklung des Innenstadtbereiches“, unterstreicht Projektbetreuerin Daniela Schuster aus dem städtischen Bau- und Planungsamt. Wichtig sei es, den jungen Teilnehmern zu zeigen, dass sie mit ihren Ideen und Anregungen Prozesse anstoßen, mitgestalten und an der Entwicklung teilhaben können.

Mithilfe der unterschiedlichen Workshops, Befragungen und Vorträge erarbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Büro „Handel + Stadt“ ein strategisches Rahmenkonzept zur weiteren Belebung der Innenstadt. Der Abschluss dieses Prozesses ist für März 2023 geplant. „Es wird in diesem Zusammenhang noch weitere Beteiligungsformate geben, unter anderem mit Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden und Vereinen“, blickt die Projektbetreuerin voraus. So startet am 21. November eine dreiwöchige Online-Befragung, an der sich jede interessierte Person beteiligen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Aspekte wie Besuchsverhalten, Angebote und Besonderheiten in Bezug auf die Barsinghäuser Innenstadt. „Wir hoffen, bei diesen Veranstaltungen ein möglichst umfassendes und facettenreiches Bild von den Bürgern gespiegelt zu bekommen, das wir dann in ein entsprechendes strategisches Konzept überführen können“, sagt Daniela Schuster abschließend.

Zum Förderprogramm: Die Stadt Barsinghausen wurde im September 2021 in dem Förderprogramm des niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung aufgenommen. Die reservierten Mittel des Landes stammen aus dem Wiederaufbaufonds „REACT-EU“ und sind im Rahmen des Sofortprogrammes sehr kurzfristig bis zum 31.03.2023 zu verausgaben. Ziel dieses Programms ist es, neue Nutzungen und Aufenthaltsqualitäten in der Innenstadt zu ermöglichen, Beiträge zur Digitalisierung und Klimaschutz zu leisten und der Gefahr einer zunehmenden Verödung der Innenstädte entgegen zu wirken. Das Programm fördert daher auch Konzepte und Strategien. Die genannten Ziele werden durch das Strategische Rahmenkonzept Innenstadt verfolgt.

Anzeige