Barsinghausen. Das neu gewählte Jugendparlament Barsinghausen hat seine Arbeit aufgenommen. Bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag, 6. Oktober, standen neben den notwendigen Formalitäten vor allem die zukünftige Arbeitsweise und die personelle Besetzung des Gremiums im Mittelpunkt.
Jugendparlament Barsinghausen nimmt Arbeit auf - Angelina Fürst zur ersten Jugendbürgermeisterin gewählt
Bürgermeister Henning Schünhof begrüßte die neuen Mitglieder und erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Jugendparlaments. Bereits 2022 hatten engagierte Jugendliche im Sozialausschuss die Einrichtung eines solchen Gremiums gefordert. Im Dezember 2025 beschloss der Rat schließlich die Gründung des Jugendparlaments.
Nach einer Vorstellungsrunde wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt. Anschließend verpflichtete Bürgermeister Schünhof die Jugendlichen offiziell für ihre neue Aufgabe.
Angelina Fürst übernimmt Vorsitz
Zur ersten Jugendbürgermeisterin wurde Angelina Fürst gewählt. Sie übernimmt damit den Vorsitz des Jugendparlaments und vertritt das Gremium nach außen. Als gleichberechtigte Stellvertreterinnen beziehungsweise Stellvertreter wurden Emily Brüggemann und Ismat Mohamednur gewählt.
Wie das Jugendparlament künftig zusammenarbeitet, wollen die Jugendlichen selbst festlegen. Dazu sollen eigene Regeln und Formen der Zusammenarbeit in einer Geschäftsordnung erarbeitet werden.
„Das Jugendparlament ist ein wichtiger Schritt, um die Interessen junger Menschen in Barsinghausen stärker einzubinden. Ich freue mich, dass jetzt die ersten Jugendlichen Verantwortung übernehmen und gemeinsam ihre Themen auf die politische Tagesordnung bringen“, sagt Bürgermeister Henning Schünhof. Die Stadtverwaltung werde das Gremium dabei unterstützen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Klausurtagung in Papenburg
Bereits Mitte Oktober steht für die Mitglieder die nächste gemeinsame Aufgabe an. Vom 16. bis 18. Oktober reist das Jugendparlament zu einer Klausurtagung nach Papenburg in die Akademie für Jugendparlamente.
Dort soll die Gruppe Gelegenheit bekommen, sich besser kennenzulernen, die künftigen Aufgaben zu klären und die Zusammenarbeit im Gremium zu entwickeln. Außerdem sollen erste gemeinsame Themen und Ziele erarbeitet werden.
Welche Anliegen junge Menschen in Barsinghausen beschäftigen und bei welchen Themen sie Veränderungen anstoßen möchten, wird sich damit in den kommenden Monaten herauskristallisieren. Unterschiedliche Meinungen und Positionen gehören dabei ausdrücklich zur Arbeit des Jugendparlaments.
Nächste Sitzung im November
Die nächste Sitzung des Jugendparlaments ist für Montag, 23. November 2026, um 18 Uhr vorgesehen.
Zum Abschluss der rund eineinhalbstündigen konstituierenden Sitzung verabschiedete Bürgermeister Schünhof die Mitglieder und gab ihnen Wünsche für den Start mit: „Ich bin gespannt auf eure Ideen, eure Themen und eure Sichtweisen. Das Jugendparlament lebt davon, dass ihr euch einbringt und eure Perspektiven deutlich macht.“
Für die gemeinsame Arbeit wünschte er den Jugendlichen „viel Erfolg und vor allem viel Freude“.


