Anzeige
Anzeige
Anzeige

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl 2026: Wie klima- und zukunftsfest ist Barsinghausen?

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl von "Basche erneuerbar" in der Kulturfabrik Krawatte.

Anzeige

Barsinghausen. „5.000 Hitzetote im Juni – nicht irgendwo auf der Welt, sondern in Deutschland. So früh und so heftig hat uns der Klimawandel mit seinen Extremwetterereignissen noch nie im Jahr erreicht. Über 180 Tote im Ahrtal vor fünf Jahren, Waldbrände im Harz und in Mecklenburg-Vorpommern, Tornados und Windhosen im ganzen Land – die Liste des Grauens ließe sich fortsetzen“, sagt Gerd Köhler, Vorstand von ‚Basche erneuerbar‘.

Auch die Region Hannover steht vor großen Herausforderungen. Eine wissenschaftliche Studie (Hochwassercheck DUH) bescheinigt ihr das höchste Hochwasserrisiko aller niedersächsischen Landkreise. Dass auch Barsinghausen von den Folgen extremer Wetterereignisse betroffen sein kann, zeigte sich deutlich im Jahr 2023. Gerade bei der Vorsorge gegen Starkregen, Hochwasser und Hitzewellen verfügen Kommunen über zahlreiche Handlungsmöglichkeiten.

Angesichts dieser Herausforderungen möchte von ‚Basche erneuerbar‘ wissen, ob die Weichen für die kommenden Jahre richtig gestellt wurden. Der Verein hat die Fraktionen im Barsinghäuser Rat eingeladen, ihre energie- und klimapolitischen Sprecher zu einer Podiumsdiskussion zu entsenden.

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl

Wann: Donnerstag, 20. August 2026, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Wo: Kulturfabrik Krawatte, Egestorfer Straße 18

Moderator Jan Sedelis wird nach den Eingangsstatements von Roman Schwikowski (SPD), Gerald Schroth (CDU), Andreas Brinkmann (Grüne), Thomas Struß (AfB) und Stig Unger (FDP) die Diskussion leiten und dafür sorgen, dass die zentralen energie- und klimapolitischen Themen sowie wichtige Zukunftsprojekte für Barsinghausen zur Sprache kommen.

Zunächst möchte ‚Basche erneuerbar‘ erfahren, ob die Stadt ausreichend Vorsorge gegen Extremwetterereignisse getroffen hat und welche Maßnahmen in der nächsten Legislaturperiode erforderlich sind, um die Bevölkerung besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den steigenden Kosten für fossile Energieträger. Welche Möglichkeiten gibt es, Bürgerinnen und Bürger bei den Ausgaben für Mobilität, Heizung und Strom zu entlasten? Welche Rolle kann die Stadt dabei direkt oder indirekt übernehmen?

„Der Anteil der Erneuerbaren Energien an unserer Stromversorgung dümpelt immer noch bei unter 30 Prozent vor sich hin. Im Bereich der Wärmeversorgung liegt der Anteil von Heizöl und Erdgas mit über 90 Prozent weiterhin viel zu hoch, und auch beim motorisierten Individualverkehr dominiert noch immer der Verbrenner“, erklärt Udo Sahling, Vorstandsvorsitzender von ‚Basche erneuerbar‘.

Michael Pöllath aus dem Vorstand ergänzt: „Manche Städte verdienen mit erneuerbaren Energien bereits erhebliche Summen, haben ihre Energiekosten in den eigenen Einrichtungen auf ein Minimum reduziert, die öffentliche Ladeinfrastruktur ausgebaut und sind ihren Bürger*innen in vielerlei Hinsicht ein Vorbild. Wo steht unsere Stadt heute und wie kann sie in den kommenden Jahren entscheidende Fortschritte erzielen?“

‚Basche erneuerbar‘ lädt alle Interessierten ein, die Diskussion in der Kulturfabrik Krawatte zu verfolgen. Darüber hinaus stehen die Beratenden des Vereins für Fragen rund um das eigene Zuhause zur Verfügung. Zudem informiert der Verein über kommende Veranstaltungen zur Energiewende im privaten Bereich, die sich sowohl an Mieter als auch an Hausbesitzende richten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um besser planen zu können, bittet ‚Basche erneuerbar‘ um eine E-Mail-Anmeldung unter info(at)basche-erneuerbar.de.