Barsinghausen. Die Siedlergemeinschaft Barsinghausen hat am Samstag ihr 90-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest gefeiert. Der Vorstand begrüßte über 60 Mitglieder mit Livemusik sowie mit Speis und Trank am Siedlerplatz.
Der 1. Vorsitzende Holger Heine begrüßte gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Bernd Kaminski die Gäste. 1936 wurde die Siedlergemeinschaft aufgrund von Wohnungsnot gegründet. „Es waren vorwiegend Bergleute, die wegen der Wohnungsnot für ihre Familien nördlich der Bahn eine Heimat schaffen wollten und den ausgewiesenen Baugrund mit Schaufel und Spaten erschlossen“, erinnerte Heine. Die großen Gärten zur Selbstversorgung seien charakteristisch für die Grundstücke. Noch heute sei das im Bereich Gänsefußweg und Glück-Auf-Straße sichtbar.
„Heute steht immer noch die Gemeinschaft im Fokus und dass wir uns als gemeinnütziger Verein gegenseitig unterstützen“, so Heine weiter. Der Verein möchte die Jugend fördern, organisiert Veranstaltungen und Feste für seine 540 Mitglieder. Gerade die Rabattkarte sowie die Informationsveranstaltungen rund um Haus und Hof seien ein echter Mehrwert. Auch gemeinsame Fahrten organisiert der Verein.
Der Vorstand um Heine und Kaminski hat sich vor gut zwei Jahren neu aufgestellt und versucht seitdem, neue Impulse zu setzen. Neu ist auch, dass die vier Siedlergemeinschaften in Barsinghausen, Egestorf, Goltern und Hohenbostel-Bördedörfer künftig noch enger zusammenarbeiten wollen.
Die Siedlergemeinschaft Barsinghausen betreibt auf dem sogenannten Siedlerplatz am Ende der Hans-Böckler-Straße eine eigene Hütte und den Boule-Platz. Auch der Spielplatz mit Bergwerk-Motto ist hier zu finden. Hier feierten die Siedler nun ihr Sommerfest. Livemusik gab es von Stefan Basler und Georgios „Schorse“ Kesmiris. Kaminski dankte allen Gästen für das Kommen und dem Vorstand und Helfern für das Organisieren des Sommerfestes.






