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Verein für Gemeindediakonie und die Dachstiftung Diakonie verstärken ihre Zusammenarbeit

Im Rahmen der Kirchenkreisvisitation besuchte Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr (zweite von links) auch die Mitgliederversammlung des Vereins für Gemeindediakonie in Barsinghausen. Sie wurde von Milena Köster, Joachim Richter, der Vereinsvorsitzenden Marion Meents und Antje Marklein (v.l.n.r.) begrüßt. Foto: Freitag.

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Barsinghausen. Gemeinsam wollen sie stärker und noch besser den Anforderungen der Menschen nachkommen, die auf ihre Unterstützung zählen. Auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sollen so gestärkt werden. Davon sind die Vorstände des Vereins für Gemeindediakonie Barsinghausen und der Dachstiftung Diakonie (DD) überzeugt. Darum wollen sie die 2019 geschlossene Zusammenarbeit weiter intensivieren und die diakonische Arbeit neu ordnen.

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Ziel ist eine diakonische Gesellschaft für Pflege und Betreuung, in der die Einrichtungen zusammengefasst sind, an denen der Verein für Gemeindediakonie beteiligt ist bzw. für die er die Geschäftsführung wahrnimmt. Dazu gehören das Alten- und Pflegeheim und die Tagespflege Marienstift in Barsinghausen, die Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gGmbH mit ihrer Tagespflege und der Petrushof Barsinghausen mit einem Wohnheim für seelisch Kranke, einer Tagesstrukturstätte, einer Praxis für Ergotherapie und Ambulant betreutem Wohnen. Als jüngste Einrichtung ist das Evangelische Hospiz Barsinghausen dazu gekommen, das frühere Anna-Forcke­ Stift, das im letzten Jahr umfassend für die Einrichtung von zehn Hospiz plätzen instandgesetzt wurde.

Künftig soll die Gesellschaft mit ihrem vielfältigen diakonischen Engagement in den Verbund der Dachstiftung Diakonie integriert werden und alle Konzerndienstleistungen von dort nutzen können. Der Verein für Gemeindediakonie bleibt Mitgesellschafter. Damit soll auch zukünftig die enge regionale Vernetzung gesichert werden, denn im Verein sind neben den Kirchengemeinden der Stadt Barsinghausen auch die Klosterkammer Hannover als Rechtsnachfolgerin für das Kloster in Barsinghausen und die Stadt Barsinghausen selbst vertreten.

Mit der neuen Struktur ändere sich arbeitsrechtlich für die Kollegen nichts. Es bleibt bei der Gültigkeit aller Tarife, die Sicherheit der Arbeitsplätze sei garantiert. Im großen Verbund der Dachstiftung Diakonie bleibe auch viel Spielraum für die Eigeninitiative und Verantwortung der Kollegen vor Ort, denn sie ist auf dem Weg zu einem kollegial geführten Unternehmen, das die Gestaltungs- und Entscheidungskompetenz weitestmöglich bei den Mitarbeitern sieht, die unmittelbar für die Menschen da sind, die die diakonische Dienstleistungen nutzen. Im Hintergrund werden aber Prozesse vereinfacht sowie Konzerndienstleistungen wie Einkauf, IT, Personalverwaltung etc. gebündelt und kostengünstig aufgestellt.

Zurzeit beraten die zuständigen Gremien die Umsetzung dieses Ziels und erarbeiten eine positive Fortführungsprognose für alle Einrichtungen. Wenn die nächsten Schritte so erfolgen wie geplant, kann die Integration Stück um Stück bis Ende 2025 umgesetzt werden. Für den Kirchenkreis Ronnenberg, die Kirchengemeinden und den Verein selbst ergibt sich so eine wirtschaftliche Entlastung. Die Dachstiftung Diakonie sieht in der Integration eine große Bereicherung ihres Angebots und die Chance für eine lebendige diakonische Partnerschaft in der Region. Mit dem Hospiz und dem Petrushof kommen Einrichtungen in den Verbund, die auch inhaltlich wirklich neue Akzente setzen, die Pflegeeinrichtungen geben die Chance, sich mit anderen Standorten der DD wie Wunstorf, Neustadt oder Hessisch Oldendorf zu vernetzten und Kräfte zu bündeln.

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