Barsinghausen. Auf Anforderung der Polizei wurden am frühen Abend des 29. Januar um 18.20 Uhr die Feuerwehr Barsinghausen sowie die Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft 2 zu einer Personensuche im Stadtgebiet Barsinghausen alarmiert (wir hatten berichtet). Vermisst wurde eine 11-jährige, bei der nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie sich im Bereich des Deisters aufhielt.
Nach Rücksprache mit der Polizei wurden die Einsatzleitung Ort (ELO) der Stadtfeuerwehr Barsinghausen, der Rüstwagen der Feuerwehr Kirchdorf, mit Schneeketten, die Feuerwehren Egestorf, Großgoltern und Hohenbostel, sowie die Geländerettung des DRK Empelde nachalarmiert. In der ELO wurden die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr geplant, Suchbereiche festgelegt und Einsatzkräfte koordiniert.
Die Feuerwehren Egestorf und Hohenbostel stellten zunächst die Einsatzbereitschaft in ihren Feuerwehrhäusern her und warteten dort auf weitere Aufträge. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Großgoltern wurde zur Sicherstellung des Grundschutzes am Feuerwehrhaus Barsinghausen positioniert. Zusätzlich wurde ein Rettungswagen des ASB Barsinghausen für mögliche Einsätze im Rahmen der Suchaktion angefordert.
Ebenfalls vor Ort befand sich der Einsatzleitwagen der Regionsfeuerwehrbereitschaft 2. Die Drohnengruppe der Regionsfeuerwehrbereitschaft verlegte in die Nähe des vermuteten Aufenthaltsortes des Kindes, um den Bereich aus der Luft abzusuchen. Bürgermeister Henning Schünhof machte sich in der ELO persönlich ein Bild von der Lage.
Nachdem die Suchmaßnahmen von Feuerwehr und Hilfsorganisationen angelaufen waren, meldete die Polizei gegen 20.20 Uhr, dass das Mädchen wohlbehalten gemeinsam mit Angehörigen bei der Polizei erschienen ist. Daraufhin wurden alle Einsatzmaßnahmen beendet.
In der anschließenden Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Barsinghausen dankte Stadtbrandmeister Philip Prinzler allen eingesetzten Kräften für ihr Engagement, insbesondere vor dem Hintergrund der widrigen Wetterbedingungen. Er zeigte sich zufrieden über den glücklichen Ausgang des Einsatzes, da er mit einer längeren Einsatzdauer gerechnet hatte.
Besonders wichtig für den Einsatz waren die beiden Unimog-Fahrzeuge der Feuerwehr Kirchdorf und des DRK Empelde, die mit Schneeketten ausgerüstet waren, sowie der geländegängige Krankentransportwagen des DRK. Das Fahrzeug der Feuerwehr Kirchdorf ist derzeit das einzige im Stadtgebiet, das unter diesen winterlichen Witterungsverhältnissen die verschneiten Wege im Deister sicher befahren kann.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Barsinghausen, Egestorf, Großgoltern, Hohenbostel und Kirchdorf, Einsatzleitung Ort (ELO) der Stadtfeuerwehr Barsinghausen, Stadtbrandmeister sowie beide Stellvertreter, Pressesprecher der Stadtfeuerwehr mit Stellvertreter, Einsatzleitwagen 2 der Regionsfeuerwehrbereitschaft 2 mit Drohne, DRK Empelde mit Geländerettung und ein Rettungswagen des ASB Barsinghausen.
Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und ASB mit 32 Fahrzeugen im Einsatz.


