Barsinghausen. Wie bereits berichtet, ist mit der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Barsinghausen die XIX. Wahlperiode des Stadtrates zu Ende gegangen. Bürgermeister Henning Schünhof nutzte die letzte Sitzung, um den Ratsmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement und die geleistete Arbeit in den vergangenen fünf Jahren zu danken. Gleichzeitig standen noch zahlreiche wichtige Entscheidungen auf der Tagesordnung.
Zusätzliche Mittel für Städtepartnerschaften
In der letzten Sitzung befasste sich der Rat auf Basis eines Antrages der CDU-Fraktion, der zum Nachtragshaushalt 2026 im Juni beschlossen wurde, mit der Stärkung der Städtepartnerschaften der Stadt Barsinghausen. Der bestehende Sperrvermerk wurde aufgehoben und damit zusätzliche 10.000 Euro für die internationale Partnerschaftsarbeit bereitgestellt. Damit stehen für die Pflege und Weiterentwicklung der Städtepartnerschaften zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung.
Veränderung an der Spitze der Ortsfeuerwehr Langreder
Nach dem Rücktritt von Ortsbrandmeister Kai Krömer wurde die Führung der Ortsfeuerwehr Langreder neu geregelt. Mit Wirkung zum 5. Oktober 2026 wird Jörn Matthies kommissarisch zum Ortsbrandmeister ernannt. Bettina Repnack übernimmt kommissarisch das Amt der stellvertretenden Ortsbrandmeisterin. Beide müssen noch gesetzlich vorgeschriebene Lehrgänge besuchen, damit sie die Funktionen ganz offiziell ausüben können.
Neue Schiedsperson für das Schiedsamt II
Für das Schiedsamt II wurde Marei Krömer zur neuen Schiedsperson gewählt. Damit ist auch für diesen wichtigen Bereich der außergerichtlichen Konfliktlösung eine Nachfolge geregelt. Bürgermeister und Rat dankten dem ausgeschiedenen Jürgen Weiß für seine geleistete Arbeit.
Rat fordert aktuellen Überblick über Kinderbetreuung
Auf Antrag der CDU-Fraktion beschloss der Rat außerdem, dass die Verwaltung dem zuständigen Fachausschuss und dem Rat zeitnah einen Bericht zur aktuellen Situation der Krippen- und Kindertagesbetreuung vorlegen soll. Dieser soll insbesondere die Auslastung der Einrichtungen, die Entwicklung der Kinderzahlen, die Personalsituation sowie den zukünftigen Betreuungsbedarf darstellen.
Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, welche Auswirkungen mögliche organisatorische Veränderungen auf die wohnortnahe Kinderbetreuung haben und welche Alternativen zu Schließungen oder Zusammenlegungen von Gruppen geprüft wurden. Künftige Entscheidungen über wesentliche Veränderungen der Betreuungsstruktur sollen auf einer belastbaren Datengrundlage sowie unter frühzeitiger Information und Beteiligung des Rates getroffen werden.
Berufsorientierung an Schulen wird fortgesetzt
Auch die Berufsorientierungsmaßnahmen an der KGS und der Bert-Brecht-Schule werden in den Schuljahren 2027/28 fortgesetzt. Der Rat stimmte der Fortführung zu. Ein Teil der Kosten wird dabei von der Bundesagentur für Arbeit übernommen, die Hälfte der Kosten wird von ihr getragen.
Nahmobilitätskonzept für die Nordstadt beschlossen
Mit dem Beschluss zum Nahmobilitätskonzept für die Nordstadt wurde zudem eine weitere Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Fuß- und Radverkehrs im Stadtgebiet geschaffen. Das Konzept soll dazu beitragen, die Bedingungen für eine sichere und attraktive Nahmobilität in der Nordstadt weiterzuentwickeln.
„Kommunalpolitik lebt vom persönlichen Einsatz und davon, Verantwortung für die eigene Stadt zu übernehmen. Dafür möchte ich allen Ratsmitgliedern ausdrücklich danken“, betonte Bürgermeister Henning Schünhof.


