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Älteres Paar bei Raubüberfall verletzt - Polizei nimmt sieben Tatverdächtige fest

Symbolfoto.

Hannover. Nach einem Raubüberfall auf ein Wohnhaus im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz in der Nacht von Samstag, 07. März, auf Sonntag, 08. März, ist den Ermittlern der Polizeidirektion Hannover ein schneller Ermittlungserfolg gelungen. Innerhalb von nur 48 Stunden identifizierte der Zentrale Kriminaldienst sieben Tatverdächtige und nahm diese, mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte, auch Spezialkräfte des LKA Niedersachsen, fest.

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Nach bisherigen Erkenntnissen drangen mehrere Täter in der Nacht gewaltsam in ein Wohnhaus ein. Dort bedrohten sie einen 84-jährigen Bewohner sowie eine 79-jährige Bewohnerin und setzten beide unter Druck. Die Täter erbeuteten im weiteren Verlauf mehrere Wertgegenstände, darunter Gold, Bargeld, Schmuck und zwei PKW, und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Die beiden Bewohner erlitten leichte Verletzungen.

Eine Tat mit einer derart hohen Anzahl an beteiligten Tätern stellte auch für erfahrene Ermittler kein alltägliches Bild dar. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen und Spuren, Hinweise und vorhandenes Material ausgewertet. Diese Ermittlungen führten innerhalb kurzer Zeit zur Identifizierung von sieben Tatverdächtigen.

Am Montag, 09. März, nahmen Einsatzkräfte die sieben Männer im Alter von 25, 24, 23, 23, 22, 22 und 16 Jahren an verschiedenen Anschriften im Stadtgebiet Hannover fest. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnten zudem mutmaßliche Beweismittel und Gegenstände, unter anderem unter anderen die beiden geraubten PKW sichergestellt werden.

„Ein Überfall auf ältere Menschen in den eigenen vier Wänden ist besonders verwerflich. Umso wichtiger war es, schnell zu handeln und die mutmaßlichen Täter aus dem Verkehr zu ziehen. Dass dies innerhalb kurzer Zeit gelungen ist, ist der sehr guten Zusammenarbeit der beteiligten Ermittlerinnen und Ermittler sowie der eingesetzten Kräfte zu verdanken.", lobt der Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover, Stefan Sengel, den Ermittlungserfolg.

Trotz der schnellen Identifizierung und Festnahme der sieben Tatverdächtigen dauern die Ermittlungen weiterhin an. Nach Vorführung vor dem Amtsgericht Hannover wurden von dort für den 25-Jährigen, den 24-Jährigen, einen der 23-Jährigen und die beiden 22-Jährigen die Untersuchungshaft angeordnet. Der weitere 23-Jährige und der 16-Jährige kamen wieder auf freien Fuß.

Insbesondere die Auswertung umfangreicher Spuren, sichergestellter Beweismittel sowie weiterer Ermittlungsansätze steht noch aus und wird in den kommenden Tagen und Wochen einen wesentlichen Teil der Ermittlungsarbeit ausmachen.

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