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Großer Feuerwehreinsatz bei Feld- und Waldbrand in Schneeren

Feuerwehreinsatz in Schneeren. Foto: Feuerwehr Neustadt am Rübenberge.

Neustadt. Am Donnerstagnachmittag, 30. Juli,  wurde die Feuerwehr um kurz nach 15 Uhr zu einem Brandeinsatz in Schneeren

an der Verlängerung der Straße „Zum Hühnerbusch“ gerufen. Auf einem Stoppelacker waren ca. 60 zu einer Miete

aufgestapelte Rundballen Heu in Brand geraten.

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Durch die Nähe zu einem angrenzenden Wald hatte sich das Feuer bereits dorthin ausgebreitet. Das Bodenfeuer zog sich ca. 50 m in den Wald hinein. Die brennenden Rundballen erzeugten eine weithin sichtbare Rauchwolke. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf den Waldbrand, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Mit diversen Schläuchen, Löschrucksäcken und Waldbrandhacken wurden die Flammen bekämpft. Dabei mussten die Einsatzkräfte Filtergeräte wegen der starken Rauchentwicklung tragen. Landwirte hatten schon den Acker rund um die Heuballen umgegrubbert, um eine Ausbreitung über den Stoppel zu unterbinden. Später halfen Sie mit Treckern, die brennenden Heuballen auseinanderzuziehen, um diese besser ablöschen zu können.
Mit einer Drohne wurde der Wald aus der Luft nach Glutnestern abgesucht, die dann gezielt abgelöscht werden konnten. Um genug Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, wurde ein Pendelverkehr mit allen Tanklöschfahrzeugen aus dem Stadtgebiet eingerichtet, die permanent Wasser in einen Faltbehälter an der Einsatzstelle pumpten, von dem aus das Wasser dann in die Schlauchleitungen weitergefördert wurde.
Im Einsatz waren 139 Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Schneeren, Mardorf, Eilvese, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh und Otternhagen, sowie der Drohneneinheit des Brandschutzabschnittes 5, der Einsatzleitung vor Ort (ELO) und der Versorgung, dazu Polizei und Rettungsdienst. Vor Ort waren ebenfalls Stadtbrandmeister Torben Klingemann, seine Vertreter Christian Brandt und Lars Hedwig, der stv. Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich und von der und von der Stadtverwaltung Maria Lindemann.
Um 20 Uhr war der Einsatz noch nicht beendet, er wird sich voraussichtlich bis in die Nacht hinein ziehen.

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