Hannover. Am Donnerstag, 08. Oktober, hat die Polizei im hannoverschen Stadtteil Stöcken eine 28 Jahre alte Tatverdächtige gestoppt. Die Frau befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Es kam zum Schusswaffengebrauch durch den eingesetzten Polizeibeamten, um die Frau handlungsunfähig zu machen. Hierbei wurde die Tatverdächtige schwer verletzt. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Donnerstag vor dem Polizeikommissariat an der Stöckener Straße gegen 12.10 Uhr zu einer polizeilichen Schussabgabe. Eine Frau erschien vor dem Polizeikommissariat und hielt plötzliche einen schusswaffenähnlichen Gegenstand in der Hand. Ein Beamter gab einen Schuss auf die Frau ab, um diese handlungsunfähig zu machen. Nach der Schussabgabe leisteten mehrere Einsatzkräfte sofort Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst.
Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Dort wurde eine Verletzung durch einen Schuss an einem Bein diagnostiziert. Die Frau befindet sich in einem stabilen Zustand. Zur psychischen und seelsorgerischen Unterstützung einer Augenzeugin des Sachverhalts und eingesetzter Polizeikräfte kamen auch die Regionale Beratungsstelle der Polizei, die über geschulte Expertinnen und Experten verfügt, sowie ein Notfallseelsorger der Feuerwehr zum Einsatz.
Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen unter anderem im Rahmen einer spezialisierten Tatortaufnahme übernommen. Zum jetzigen Zeitpunkt können aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben zum Einsatzverlauf und den Hintergründen des Sachverhalts gemacht werden.

