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LKW Unfall auf der A2 - rund 100 Kräfte im Einsatz

Einsatz für die Feuerwehr auf der A2. Foto: Ortsfeuerwehr Dedensen

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Dedensen. Die Ortsfeuerwehr Dedensen wurde am Donnerstag, 11. Juli um 00.16 Uhr zu auslaufenden Betriebsstoffe nach einem LKW-Unfall auf die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin alarmiert. Aufgrund der äußerlich angebrachten Warntafeln, hatte der Rettungsdienst das Alarmstichwort auf eine Gefahrguterkundung anpassen lassen. Im Verlauf des Einsatzes wurde das Stichwort auf Gefahrguteinsatz erweitert und dadurch wurden zahlreiche Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Dedensen, Gümmer, Lohnde und Seelze sowie von der Berufsfeuerwehr Hannover alarmiert.

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Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte wurde der aus dem Fahrzeug geschleuderte und schwerverletzte Fahrer bereits durch den Rettungsdienst und Notarzt betreut. Der 36-jährige Mann kam zur weiteren Behandlung in ein Hannoversches Krankenhaus.

Die Einsatzkräfte haben zu Beginn die Einsatzstelle abgesichert und ausgeleuchtet sowie den Brandschutz sichergestellt. Die Ladepapiere hatten über die transportierten Stoffe hinreichende Auskünfte gegeben, um mit den entsprechenden Datenblätter die von der Ladung ausgehenden Gefährdungen zu beurteilen. Ein Messtrupp hatte den äußeren Bereich und im inneren der Wechselbrücken Messungen vorgenommen. Von der Beladung des Anhängers ging keine Gefahr aus, aber im Bereich der Zugmaschine wurden ausgetretene chemische Stoffe gemessen. Für die Umwelt bestand nur eine geringe Gefahr, da die Stoffe durch die Feuerwehr aufgefangen wurden. Das beauftragte Bergungsunternehmen richtete das Gespann auf und hat es nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen abtransportiert. Die Entsorgung wird durch eine Fachfirma im Laufe des Tages vorgenommen.

Nach ersten Zeugenaussagen soll das Fahrzeug ins Schlingern gekommen und dadurch verunfallt sein. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Neben dem LKW war ein PKW an dem Unfall beteiligt. Die Fahrzeuginsassen des PKW blieben unverletzt, lediglich das Fahrzeug erlitt einen Sachschaden.

Neben der Feuerwehr waren die Polizei sowie der Rettungsdienst, die Untere Wasserbehörde und die Autobahnmeisterei im Einsatz. Für die rund 100 Helferinnen und Helfer war der Einsatz nach über 8 Stunden beendet. Während des Einsatzes und in den Folgestunden kam es zu starke Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Einsatzkräfte wurden durch die Versorgungseinheit der Stadtfeuerwehr Seelze versorgt.

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