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Polizei entdeckt Cannabis-Indoorplantage und beschlagnahmt größere Geldsumme

In Garbsen stießen Ermittler der Polizeidirektion Hannover auf hunderte Cannabis-Pflanzen, die auf einer illegalen Indoorplantage wuchsen. Foto: Polizei Hannover,

Laatzen/Garbsen. Der außergewöhnlich hohe Stromverbrauch einer Lagerhalle hat die Polizei Hannover auf die Spuren einer größeren Cannabis-Plantage in Garbsen gebracht. Bei einer am Donnerstag, 23. April, durchgeführten Durchsuchung des Gebäudes stießen die Einsatzkräfte auf mehrere hundert Pflanzen. In der Wohnung des Eigentümers in Laatzen fanden die Ermittler unter anderem eine größere Summe Bargeld.

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Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Kriminalinspektion Hannover ergab sich bereits zu Jahresbeginn der Verdacht, dass im Garbsener Ortsteil Stelingen in einer Lagerhalle an der Leinestraße eine illegale Indoor-Plantage für Cannabispflanzen betrieben wird. Im Rahmen der Ermittlungen wurde nicht nur ein deutlich erhöhter Stromverbrauch, sondern auch eine ungewöhnlich starke Wärmeabstrahlung der Halle festgestellt. Infolge des erhärteten Verdachts erwirkten die Ermittlerinnen und Ermittler bei der Staatsanwaltschaft Hannover Durchsuchungsbeschlüsse für die Halle und die Wohnung des Eigentümers in Laatzen.

In der Halle wurden 575 Pflanzen entdeckt und zum größten Teil vernichtet. Ein kleiner Teil wurde für Beprobungen beschlagnahmt, ebenso ein in der Halle aufgefundener Laptop. Bei der Durchsuchung der Wohnung, des Kellers sowie zwei Pkw des Eigentümers der Halle am Lortzingweg in Laatzen stießen die Beamtinnen und Beamten auf den 51-jährigen Tatverdächtigen. Diverse Mobiltelefone und ein Laptop wurden sichergestellt. Zudem fanden die Einsatzkräfte vor Ort rund 40.000 Euro auf, dass ebenfalls beschlagnahmt wurde.

Der Tatverdächtige kam für weitere polizeiliche Maßnahmen mit auf die Dienststelle und kam anschließend auf freien Fuß. Die Ermittlungen wegen unerlaubten Anbaus von Marihuana in nicht geringen Mengen dauern an.

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