Hannover. Am Freitag, 06. Februar, hat eine bislang unbekannte Person mutmaßlich einen Eisblock von einer Brücke auf ein fahrendes Auto auf den Südschnellweg geworfen. Eine 44-Jährige blieb unverletzt, ihr Fahrzeug wurde jedoch erheblich beschädigt. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen des Verdachts des versuchten Mordes und bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover befuhr eine 44-jährige Hannoveranerin gegen 18.35 Uhr mit ihrem Auto den Südschnellweg (B65) in Richtung Osten. Als sie sich in Höhe der Überführung "Zur Mühle", kurz vor der Schleuse Anderten, befand, warf eine bislang unbekannte Person von der dortigen Brücke mutmaßlich einen Eisblock auf das Fahrzeug.
Die Windschutzscheibe wurde so stark beschädigt, dass das Auto nicht mehr fahrbereit war. Die 44-Jährige blieb körperlich unverletzt.
Nach eingehender Prüfung des Sachverhalts und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wird nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmende oder anderweitige Zeugen, die sich zur Tatzeit im Bereich der Überführung "Zur Mühle" aufgehalten haben oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511-109-5555 zu melden.
Dabei ist auch von Interesse, ob sich vor und nach der Tatzeit Personen auf der Brücke aufgehalten haben. Jeglicher Hinweis kann nützlich sein.

