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Weniger Straftaten in der Region Hannover – Polizei sieht positive Entwicklung

Symbolfoto.

Hannover. Die Kriminalität in der Region Hannover ist im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Das geht aus der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor, die die Polizeidirektion Hannover vorgestellt hat. Besonders auffällig: Die Gesamtzahl der Straftaten erreicht den zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre – gleichzeitig ist die Aufklärungsquote leicht gestiegen.

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Deutlich weniger Straftaten als im Vorjahr

Insgesamt registrierte die Polizei im Jahr 2025 genau 103.478 Straftaten. Das sind rund 7.100 Fälle weniger als im Jahr zuvor – ein Rückgang um 6,4 Prozent. Damit setzt sich ein positiver Trend fort, der bereits in den vergangenen Jahren zu beobachten war.

Auch bei der Aufklärung zeigt sich eine stabile Entwicklung: Mit 61,14 Prozent liegt die Quote leicht über dem Vorjahresniveau.

Diebstähle und Drogendelikte gehen zurück

Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Gesamtkriminalität liegt in sinkenden Zahlen bei Diebstählen und Rauschgiftdelikten.

Besonders deutlich zeigt sich das beim Fahrraddiebstahl: Hier verzeichnet die Polizei ein Minus von über 18 Prozent. Als mögliche Ursachen nennt die Polizei unter anderem bessere Sicherungstechnik, mehr Prävention und ein gestiegenes Bewusstsein in der Bevölkerung.

Auch bei Drogendelikten gab es einen Rückgang. Dieser steht laut Polizei im Zusammenhang mit der Teillegalisierung von Cannabis, die im April 2024 in Kraft getreten ist.

Weniger Gewalt und häusliche Übergriffe

Erstmals seit Jahren ist auch die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt gesunken – um etwa drei Prozent. Ebenso ging die Gewaltkriminalität insgesamt zurück, und zwar um rund sieben Prozent.

Ein weiterer positiver Trend zeigt sich bei Messerangriffen, deren Zahl ebenfalls leicht gesunken ist.

Jugendkriminalität bleibt im Blick

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung bleibt die Jugendkriminalität ein wichtiger Schwerpunkt für die Polizei. Dieser Bereich wird weiterhin intensiv beobachtet und analysiert, um gezielte Maßnahmen zur Prävention und Intervention zu entwickeln.

Polizei setzt auf Prävention und Zusammenarbeit

Die Polizeidirektion Hannover führt die positive Entwicklung nicht nur auf gesetzliche Veränderungen zurück, sondern auch auf verstärkte Präventionsarbeit und eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern.

Ziel bleibt es, die Sicherheit in der Region weiter zu erhöhen und auf neue Entwicklungen frühzeitig zu reagieren.

Die komplette Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 ist im Anhang zu finden. 

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