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Einführungsgottesdienst für die neuen Superintendenten im Kirchenkreis Ronnenberg

Auszug aus der Michaeliskirche unter den Klängen des Posaunenchores. Foto: Sabine Freitag.

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Ronnenberg/Region. Der Kirchenkreis Ronnenberg hat eine neue Superintendentin und einen neuen Superintendenten: Dr. Damaris Grimmsmann und Michael Grimmsmann wurden am Sonntag, 20. September, von Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer in ihr Amt eingeführt. So weit - so formal. Aber bei aller Formalität erlebten die vielen Gäste in der Ronnenberger Michaeliskirche einen Festgottesdienst mit verschiedensten Facetten. Mit vielen stärkenden Worten, abwechslungsreicher Musik, einem starken "Wir", mit Humor und ernsthaften Momenten. In ihrer Predigt blickten Dr. Damaris Grimmsmann und Michael Grimmsmann auf die ersten Wochen im Amt zurück, auf erste Begegnungen, Feste und Jubiläen.

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"So viele geben so viel im reichlichen Überfluss, ohne gleich zu fragen, was habe ich davon. Wir freuen uns sehr, dass wir hier sind und fühlen uns sehr willkommen", betonten sie das Gemeinsame. "Gottes Energie sucht sich seinen Weg in die Welt. Und wir sind alle gemeinsam ein Teil dieses Flusses, der sich aus Gott als Quelle speist. Die Welt braucht uns, weil wir Gerechtigkeit suchen und Verständigungsorte schaffen wollen. Und wer von dieser Energie überfließt, der denkt im Plural, der ist gemeinsam mit allen unterwegs". 

Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer erinnerte in ihrer Ansprache vor dem Segen an private und berufliche Stationen des Ehepaares. "Ihre Reise beginnt nicht erst heute, sondern an verschiedenen Studienorten, in Gemeinden, in denen sie tätig waren, an Stationen als theologische Referentin im Sprengel Osnabrück oder stellvertretende Superintendentin, als Gemeindeberater und Referatsleiter im Landeskirchenamt. Diese Wege haben Ihren Blick geweitet für vielfältige Aufgaben. Diese kostbaren Erinnerungen fließen mit in Ihren Dienst in Ronnenberg", meinte sie. Gleichzeitig hob sie auch auf herausfordernde Entscheidungen ab, die kommen werden. "Aber sie werden erst die 'Landschaft' des Kirchenkreises erkunden und dann zusammen entscheiden, wo es Veränderungen geben wird", ergänzte sie mit Blick auf Herausforderungen. 

Viele persönliche Glückwünsche und Grußworte beim Empfang im Gemeindehaus rundeten den Festtag ab. Unter anderem betonte Christina Drewes vom Vorstand der katholischen Gemeinde die große Bedeutung der ökumenischen Zusammenarbeit. Mitglieder der evangelischen Jugend freuten sich darauf, dass die neue Superintendentin und der neue Superintendent "Wege frei machen" für die Jugend im Kirchenkreis und für die Konferenz der Superintendentinnen und Superintendenten im Sprenge Hannover überreichte Andreas Brummer aus dem Kirchenkreis Laatzen-Springe einen Gutschein für einen Ausflug der ganzen fünfköpfigen Familie bei "Buller und Bü" an der Feste Calenberg. "Der Kirchenkreis hier kann sich glücklich schätzen über diesen 'doppelten Fang' im Teich der Landeskirche. Beide sind theologisch topp und auch topp vernetzt. Und gleichzeitig sind wir im Kirchenkreis Laatzen-Springe heute tapfer, weil wir ja mit Damaris Grimmsmann eine Kollegin von uns ziehen lassen müssen", meinte Andreas Brummer. Auch Hauptamtliche und Gremien aus dem Kirchenkreis Ronnenberg überbrachten Grüße. "Sie hören zu und sind neugierig. Mit Ihnen gucken wir neu auf unsere Strukturen und wir freuen uns auf neue Impulse und auf neue Räume fürs Hinhören", sagte Johannes Hagenah, Pastor in Wettbergen und zuletzt als stellvertretender Superintendent gemeinsam mit seiner Kollegin Uta Junginger in der Vakanzzeit besonders im Einsatz. Für weitere Familienausflüge gab es unter anderem Gutscheine für die Deister-Freilicht-Bühne und das Besucherbergewerk in Barsinghausen und das Erdbeer-Café in Ihme-Roloven - drei gute Gelegenheiten, den Kirchenkreis weiter kennenzulernen. 

Dr. Damaris Grimmsmann und Michael Grimmsmann dankten in ihren Schlussworten allen, die den Gottesdienst mitgestaltet und die in der Vakanzzeit viele zusätzliche Aufgaben übernommen hatten, namentlich Uta Junginger und Johannes Hagenah, der stellvertretenden Kirchenkreisvorstandsvorsitzenden Annette Kuban, aber auch Tanja Pieper und Tanja Tammert von der Michaelisgemeinde und Lisa König, die im Büro der Superintendentur das "Onboarding" erleichtert habe. 

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