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Kita-Bedarf auf dem Prüfstand – Gehrden stellt Weichen für die Zukunft

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Gehrden. In Gehrden zeichnen sich derzeit zwei gegenläufige Entwicklungen ab: Während die Geburtenzahlen rückläufig sind, wird durch das Neubaugebiet „Vorwerk“ in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Zuzug junger Familien und damit auch von Kindern gerechnet. Derzeit stehen in Gehrden noch 39 Kinder auf der Warteliste für einen Kita-Platz.

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Vor diesem Hintergrund arbeitet die Stadt aktuell an einer neuen Bedarfsplanung für den Bereich Bildung, Erziehung und Betreuung. Die Ergebnisse sollen am 2. Juni 2026 im Ausschuss für Bildung, Erziehung und Betreuung vorgestellt werden.

Reichen die Kita-Plätze aus?

Die Bedarfsplanung soll zentrale Fragen beantworten:
Reichen die vorhandenen Plätze in den Kindertagesstätten aus? Besteht Anpassungsbedarf? Und in welchen Bereichen oder Stadtteilen ist der Bedarf am größten?

Gerade mit Blick auf das Neubaugebiet „Vorwerk“ ist eine verlässliche Prognose wichtig, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Ziel ist es, sowohl kurzfristige Engpässe zu vermeiden als auch langfristig bedarfsgerecht zu planen.

Fachkräfte weiterhin dringend gesucht

Unabhängig von der Zahl der vorhandenen Plätze bleibt die Personalsituation eine große Herausforderung. Die Stadt sucht weiterhin dringend Erzieherinnen und Erzieher sowie Heilpädagoginnen und Heilpädagogen.

Denn zusätzliche Räume allein reichen nicht aus – entscheidend ist, dass qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, um eine verlässliche Betreuung und Förderung der Kinder sicherzustellen.

Grundschulen gut aufgestellt

Im schulischen Bereich sieht sich Gehrden hingegen gut vorbereitet. Mit dem Neubau von zwei vierzügigen Grundschulen sei die Stadt in der Lage, alle schulpflichtigen Kinder in den kommenden Jahren aufzunehmen.

Dies bestätigt auch die regelmäßig fortgeschriebene Schulentwicklungsplanung, die eine stabile Versorgung prognostiziert.

Mit der anstehenden Bedarfsplanung für den Kita-Bereich will die Stadt nun auch im frühkindlichen Bereich frühzeitig Klarheit schaffen und die Weichen für eine verlässliche Betreuung in den kommenden Jahren stellen.

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