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Ölschaden behindert Verkehr auf mehreren Straßen in Gehrden

Quelle: Feuerwehr Gehrden / Rainer Kunze.

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Gehrden. Ein technischer Defekt an einem Traktor hat am Dienstag, 24. Februar 2026, für einen mehr als zweistündigen Feuerwehreinsatz und erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen 15:10 Uhr wurde die Feuerwehr zur K 231 / Stadtweg alarmiert.

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Hydrauliköl auf Schulstraße, Stadtweg und Kreisstraße

Ein Traktor eines Lohnunternehmens verlor während der Fahrt über die Schulstraße, den Stadtweg sowie die Kreisstraße in Richtung Leveste Hydrauliköl. Kurz vor dem Kreisel an der Nordstraße blieb das Fahrzeug schließlich liegen.

Verkehrsteilnehmer schlugen Alarm, nachdem im Kreisverkehr am Gehrdener Damm bereits ein Pkw auf dem glitschigen Ölfilm ins Rutschen geraten war.

Rund 80 Liter Öl ausgelaufen

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass aus einem geplatzten Ölanschluss etwa 80 Liter Hydrauliköl ausgetreten waren. Die Feuerwehr streute umgehend spezielles Bindemittel auf die großflächigen Ölpfützen auf der Fahrbahn sowie im angrenzenden Grünstreifen.

Auch der Kreisverkehr wurde mit Bindemittel abgestumpft und anschließend gereinigt, um weitere Unfälle zu verhindern. Das durch Öl verunreinigte Erdreich im Grünstreifen musste teilweise ausgehoben werden.

Zusammenarbeit mehrerer Stellen

Neben der Feuerwehr waren eine Fachfirma für Ölschadenbeseitigung, die Polizei, die Straßenmeisterei sowie die Untere Wasserschutzbehörde der Region Hannover im Einsatz.

Nachdem der defekte Traktor auf einen Tieflader verladen und abtransportiert worden war, reinigten die Einsatzkräfte auch die Verladestelle. Ein Spezialfahrzeug der beauftragten Fachfirma entfernte anschließend das Hydrauliköl auf allen betroffenen Straßenabschnitten gründlich von der Fahrbahn.

Verkehr umgeleitet

Während des Einsatzes musste der Verkehr umgeleitet werden. Es kam zu Verzögerungen im Berufs- und Busverkehr.

Die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit vier Fahrzeugen – darunter Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen und Mehrzweckfahrzeug – sowie 20 Einsatzkräften vor Ort.

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