Gehrden. Am Samstagmittag, 7. Februar, kam es im Klinikum Robert-Koch zu einem Feuerwehreinsatz wegen einer Rauchentwicklung in einem Patientenzimmer. Gegen 12.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem aus einer elektrischen Schaltvorrichtung Rauch aufgestiegen war.
Das Klinikpersonal reagierte umsichtig: Über den telefonischen Notruf wurde umgehend die Feuerwehr verständigt, gleichzeitig brachten Mitarbeiter die beiden Patientinnen aus dem betroffenen Zimmer in Sicherheit. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin umfangreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie den Rettungsdienst inklusive der Örtlichen Einsatzleitung.
Die ersten Einsatzkräfte erkundeten die Schadenstelle innerhalb des weitläufigen Gebäudekomplexes, während weitere Einheiten den betroffenen Gebäudeteil über eine spezielle Feuerwehrzufahrt von der Scharnhorststraße aus ansteuerten. Einsatztrupps konnten die Ursache der Rauchentwicklung schnell lokalisieren: Ein elektrisches Bauteil hatte einen Defekt. Dieses wurde stromlos geschaltet, ausgebaut und das Patientenzimmer belüftet.
Die beiden Patientinnen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits unter ärztlicher Kontrolle. Weitere Bereiche des Klinikums waren nicht betroffen. Nach kurzer Zeit konnte der Einsatz für alle Rettungskräfte beendet werden.
Das betroffene Patientenzimmer bleibt zunächst außer Betrieb, bis der Brandgeruch vollständig entfernt und die technische Ursache abschließend behoben ist.
Die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit 8 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften im Einsatz. Zusätzlich waren die Ortsfeuerwehren Everloh, Ditterke, Lemmie und Northen aus dem Stadtgebiet Gehrden sowie einige Fahrzeuge des Rettungsdienstes und verschiedene Sonderfahrzeuge der Region Hannover alarmiert und in der Nähe in Bereitstellung.

