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Wassernotstand bei Wildtieren

Gisela Wicke bittet um Mithilfe für Wildtiere

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Gehrden. Wo findet sich noch eine Pfütze, ein Bach oder gar ein Teich mit Wasser gefüllt? Gisela Wicke vom NABU Gehrden/Benthe hat sich drei geschützte Biotope und die Bäche im Großen Holz und die Haferriede angesehen und mit Schrecken festgestellt, dass sie komplett ausgetrocknet sind. Durch den Osterteich bei Lenthe und die Schweinekuhle bei Ditterke konnte sie trockenen Fußes durchgehen. Die Wildtiere haben in der Feldflur, keine Möglichkeit mehr Wasser zu trinken. Für Tiere wie Vögel, Insekten, Igel, Hasen, Rehe etc. gibt es nur noch wenige Wasserstellen wie z.B. die Regenrückhaltebecken im Osten und Norden von Gehrden. Die Schwalben nutzen das Freibad und holen sich dort im Tiefflug etwas Wasser.

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Deshalb ruft der NABU Gehrden/Benthe alle Garten- oder Balkonbesitzer auf, den Tieren etwas Gutes zu tun. Eine Schale mit Wasser mit einem nicht zu steilen Rand und einer geringen Tiefe würde so manchem Wildtier das Leben retten. Das Wasser sollte sauber gehalten werden, damit sich keine Krankheiten verbreiten können. Viele Tiere können bei der Trockenheit nur Feuchtigkeit mit der Nahrung aufnehmen. Das ist aber nur für eine geringe Zeit möglich. Auch der Boden ist hart wie Stein und die Tiere schaffen es kaum noch sich z.B. Regenwürmer und Käfer aus dem Boden zu holen. Der Klimawandel mit großer Trockenheit zeigt Schäden an den Pflanzen im Wald und im Feld. Lösungsansetze werden diskutiert. Der NABU fordert eine schnellere Umsetzung der Maßnahmen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren. Weitere Informationen bei Gisela Wicke, E-Mail giselawicke52@gmail.com

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