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114.000 Euro Förderung: Neue Stelle soll Barsinghäuser Innenstadt beleben

Bescheidübergabe an Barsinghausen: (v.l.) Ottmar von Holtz, Landesbeauftragter Amt für regionale Landesentwicklung, Timo Muchow, Bürgermeister Henning Schünhof und Ministerin Melanie Walter.

Barsinghausen. Mit der Übergabe von Förderbescheiden im Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ setzt das Land ein klares Signal für die Stärkung von Städten und Gemeinden. Auch Barsinghausen gehört zu den geförderten Kommunen und will mit einem neuen Stadtmarketing-Projekt gezielt die Innenstadt beleben und zukunftsfähig aufstellen.

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Ministerin Melanie Walter (Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung in der Staatskanzlei) begrüßte die Vertreter der Kommunen im Rathaus Gehrden: „Wir haben die Übergabe bewusst als gemeinsame Veranstaltung organisiert, um sie auch als Netzwerktreffen der Kommunen zu nutzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Die Projekte, die im Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ angemeldet werden, sind laut der Ministerin häufig Ideen, die aus Bürgerbeteiligungen entstehen. „Dies sind Ideen und Projekte, die oft nicht in die strengen Richtlinien anderer Förderprogramme passen und für die häufig die finanziellen Mittel in den Haushalten der Kommunen fehlen“, freute sich die Ministerin auf die Projektvorstellungen.

Auch Barsinghausen hat sich beworben und eine Förderzusage erhalten.

Stadt Barsinghausen stärkt Innenstadt mit neuem Stadtmarketing-Projekt

Die Stadt Barsinghausen startete zum 1. Januar ein neues Stadtmarketing-Projekt, das bis Ende 2028 läuft. Kern des Vorhabens ist die Einrichtung einer Programm-Manager-Stelle, die durch Fördermittel mit 114.438 Euro finanziert wird.

Hintergrund ist, dass der lokale Stadtmarketingverein nach einer Neuausrichtung viele Aufgaben nicht mehr übernimmt. Diese sollen nun zentral gebündelt und neu organisiert werden. „Uns ist wichtig, dass die Innenstadt weiterhin lebendig bleibt“, erklärte Bürgermeister Henning Schünhof. „Wir wollen auf keine Veranstaltung verzichten, weshalb wir diese Stelle schaffen wollten. Die Förderung kam da gerade richtig.“ Über 50 Bewerbungen habe die Stadt auf die Stelle erhalten, zeigte sich der Bürgermeister erfreut. Gespräche wurden bereits geführt, sodass die Stelle zeitnah besetzt werden soll.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen, die Unterstützung von Gewerbetreibenden, der Aufbau eines starken Netzwerks in der Innenstadt sowie Marketingmaßnahmen in Print und Online. Auch Projekte mit der Wirtschaftsförderung und dem Tourismus sowie die Organisation von Veranstaltungen wie dem Weihnachtsdorf sind Teil des Programms.

Ziel ist es, die Barsinghäuser Innenstadt langfristig zu stärken. Dazu sollen mehr Besucher angezogen, die Aufenthaltsqualität verbessert und neue Projekte durch Fördermittel angestoßen werden. „Gleichzeitig setzt das Projekt auf moderne Ansätze wie die Nutzung neuer Technologien im Einzelhandel sowie eine nachhaltige und klimaresiliente Stadtentwicklung“, erklärte Wirtschaftsförderer Timo Muchow. „Damit Barsinghausen weiterhin eine liebenswerte Stadt bleibt“, ergänzte der Bürgermeister abschließend.

Schünhof und Muchow bedankten sich für die Unterstützung bei der Ministerin. Als eine weitere Idee, die noch weiter ausgearbeitet werden müsse, denke man derzeit über einen Spielplatz in der Innenstadt nach. 

Hintergrund:

Das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ unterstützt niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden mit zentralen Orten in ländlichen Räumen. Diese Zentren übernehmen wichtige Funktionen für ihr Umland – etwa bei der medizinischen Versorgung, dem Einzelhandel oder auch der Kultur. Sie sind wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Das Programm fördert stadtregionale Kooperationen und Projekte, die zentrale Orte in ländlichen Regionen stärken und deren Entwicklung vorantreiben.

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