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Bundesprogramm „Demokratie leben!“ geht weiter - Aufruf zur Abgabe von Anträgen für das Förderjahr 2026

Laatzen. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Förderziele „Demokratie fördern – Vielfalt gestalten – Extremismus vorbeugen“ erhält die Stadt Laatzen im Jahr 2026 Fördermittel in Höhe von bis zu 105.000,00 Euro.

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Mit einem breit angelegten Präventionsansatz sollen zielgruppen- und teilhabeorientierte Maßnahmen und Formate gestaltet werden, die

- gegen lokale Formen von Extremismus, insbesondere gegen Rechtsextremismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit, Gewalt und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wirken,

- Wissen und praktische Erfahrungen über die Demokratie und ihre Funktionsweise,

- einen konstruktiven Umgang mit dem Thema Demokratieskepsis und

- das Erleben von demokratischer Selbstwirksamkeit

ermöglichen.

Der Gesamtbetrag ist in die nachfolgend genannten Einzelfonds unterteilt, um die sich alle interessierten gesellschaftlichen Organisationen und Institutionen (auch in Form von Koopera-tionsgemeinschaften) mit ihren Einzelprojekten bewerben können:

Aktions- und Initiativfonds

Im Rahmen des Aktions- und Initiativfonds, ausgestattet mit 74.000,00 €, für Projekte ohne jeweilige Begrenzung.

Jugendfonds

Der Jugendfonds ist ausgestattet mit 10.000,00 € für Einzelmaßnahmen, die vom Jugendbeirat bewilligt und durch einen Träger verwaltet werden.

Öffentlichkeits-, Partizipations- u. Vernetzungsarbeit, Coaching Der Fonds für Öffentlichkeits-, Partizipations- u. Vernetzungsarbeit, Coaching und der Erstellung einer Situations- und Ressourcenanalyse ist ausgestattet mit 21.000,00 €.

Die Eigenbeteiligung soll über die Eigenanteile durch die jeweiligen Projektträger erfolgen. Der Eigenanteil beträgt bei einer Fördersumme in Höhe von bis zu 105.000,00 € insgesamt 11.666,67 € und verteilt sich anteilig auf die jeweiligen Fonds.

Folgende Zielgruppen sollen u.a. erreicht werden:

- Kinder (auch im Vorschulalter)

- Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre

- Eltern, pädagogische Fachkräfte

- Lehrkräfte

- weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

- sowie lokal einflussreiche zivilgesellschaftliche Akteure.

Es können vorrangig Projekte und Maßnahmen gefördert werden, die folgenden Zielsetzungen entsprechen:

- Probleme beim Zusammenleben

- Alltagsrassismus/Alltagsdiskriminierung

- Frühkindliche Bildung Demokratie

- Begegnungen von bereits in Laatzen lebenden und neu ankommenden Menschen mit Fluchterfahrungen.

Die Stadt Laatzen ruft alle interessierten gesellschaftlichen Organisationen und Institutionen auf, Projektanträge einzureichen. Diese können ab sofort bis Donnerstag, den 30.04.2026, der Stadt Laatzen digital an folgende E-Mailadresse: soziale-projekte@laatzen.de und postalisch an Stadt Laatzen, Ilse Engelke, Marktplatz 13, 30880 Laatzen zugesandt werden. Das An-tragsformular kann auf der Homepage demokratie.laatzen unter Downloads heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zur Antragstellung und individuelle Beratungstermine erhalten Interessierte bei Projektkoordinatorin Ilse Engelke, E-Mail: engelke@laatzen.de, Tel.: 0511-8205- 5906.

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