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Erneuter Kellerbrand in Laatzener Mehrfamilienhaus

Einsatzkräfte vor dem vom Kellerbrand betroffenen Mehrfamilienhaus. Foto: André Oestreich.

Laatzen. . Durch massive Rauchentwicklung waren am Sonntag, 5. April, auch angrenzende Häuser betroffen, wodurch 42 Mietparteien ihre Wohnungen verlassen mussten.

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Zu einem erneuten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen am Ostersonntag um 20.29 Uhr in die Wülferoder Straße alarmiert. Gemeldet war eine Rauchentwicklung aus dem Keller sowie im Treppenhaus und ein starker Brandgeruch. Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde eine massive Rauchentwicklung in dem 18 Parteien umfassenden Wohnblock festgestellt, welche sich auch in den angrenzenden Mehrfamilienhäusern ausbreitete. Dieses war möglich, da die Häuser über den Kellerbereich und Versorgungsleitungen miteinander verbunden sind. Unverzüglich wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte angefordert. Während ein Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Keller übernahm, evakuierten weitere Atemschutztrupps Bewohner des betroffenen Hauses. Hierzu wurden zwölf Bewohner mit sogenannten Fluchthauben ausgestattet und durch das Treppenhaus ins Freie geführt, wo sie durch den Rettungsdienst gesichtet wurden. Die Bewohner der beiden angrenzenden Mehrfamilienhäuser verließen bereits frühzeitig ihren Wohnbereich und sammelten sich vor den Gebäuden. Nachdem um 20.59 Uhr der brennende Unrat, Dämmstoff sowie Karton in einem Kellerraum gelöscht war, wurde unverzüglich mit der Entrauchung der Gebäude begonnen. Hierzu wurden diverse Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und die schädlichen Rauchgase aus den Gebäuden gedrückt. Im Anschluss wurden Schadstoffmessungen durchgeführt. Die Bewohner der beiden angrenzenden Häuser konnten gegen 22 Uhr bzw. 22.15 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren, während die Bewohner des vom Kellerbrand betroffenen Hauses erst gegen 22.40 Uhr zurückkehren konnten.

Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Laatzen mit etwa 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen und die Polizei. Die Wülferoder Straßen war während der Löschmaßnehmen bis 23 Uhr einseitig gesperrt. Verletzte Personen gab es nicht zu verzeichnen.

 

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