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Fünf Tatverdächtige nach Einbruchsserie in Tankstellen in Untersuchungshaft

Symbolfoto.

Hannover. In einem komplexen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandendiebstahls von vornehmlich Tabakwaren aus Tankstellen und Kiosken haben die Polizeidirektion Hannover und die Staatsanwaltschaft Hildesheim einen umfassenden Ermittlungserfolg erzielt.

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Nach großangelegten Durchsuchungen und den Festnahmen von vier Tatverdächtigen am vergangenen Donnerstag, 16. Juli, hat sich am Montagvormittag, 20. Juli, auch der letzte flüchtige Tatverdächtige gestellt. Somit konnten mittlerweile alle fünf Haftbefehle gegen die mutmaßlichen Einbrecher vollstreckt werden.

Dem Ermittlungskomplex liegt eine Serie von Einbrüchen und Einbruchsversuchen im Raum Hannover sowie in umliegenden Landkreisen zugrunde. Als Tatorte konnten bisher Objekte in der Region und Stadt Hannover, darunter in Ronnenberg, Sehnde, Lehrte und Uetze, identifiziert werden. Für weitere gleichgelagerte Verfahren aus den Bereichen Peine, Hildesheim, Gifhorn und Celle steht die Personengruppe im Tatverdacht.

Das Verfahren war am Donnerstag, 16. Juli, mit Durchsuchungen in insgesamt neun Objekten in der Stadt und Region Hannover in die finale Phase übergegangen.

Schwerpunkte der Maßnahmen waren Lehrte mit fünf Durchsuchungsobjekten sowie Langenhagen, Hannover und Burgdorf. Bei dem Einsatz sicherten die Ermittlerinnen und Ermittler umfangreiche Beweismittel und beschlagnahmten zwei bei den Taten genutzte Pkw.

Im Rahmen des Großeinsatzes am 16. Juli wurden zunächst vier Haftbefehle vollstreckt. Ein 21-Jähriger, ein 18-Jähriger und ein 17-Jähriger (alle wohnhaft in Lehrte) sowie ein weiterer 17-Jähriger mit Wohnsitz in Langenhagen wurden in die Jugendanstalt Hameln überstellt.

Der zunächst flüchtige 18-jährige Heranwachsende, nach dem umgehend gefahndet worden war, hat sich am Montagvormittag, 20. Juli, selbst in der Polizeidienststelle in Burgdorf gestellt. Der gegen ihn vorliegende Untersuchungshaftbefehl wurde ebenfalls vollstreckt. Damit befinden sich alle fünf mutmaßlichen Einbrecher in Untersuchungshaft. Die Auswertung der Asservate sowie die Zuordnung weiterer Taten dauern an. Zudem wurden Verfahren gegen mögliche Abnehmer des Diebesgutes eingeleitet. Es wird wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt.

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