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Gesundheitsminister Philippi besorgt über hohen Konsum von Energydrinks

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi.

Hannover. Laut des aktuellen Präventionsradars der DAK und des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) hat der Konsum von Energydrinks bei Schülerinnen und Schülern in Deutschland deutlich zugenommen. 46 Prozent der Kinder und 72 Prozent der Jugendlichen haben bereits einmal im Leben Energydrinks konsumiert. Gegenüber dem Schuljahr 2020/21 ist 2025/26 der Anteil bei den Kindern um mehr als die Hälfte und bei den Jugendlichen um rund ein Fünftel gestiegen.

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Mindestens einmal im Monat konsumieren aktuell 33 Prozent der Jugendlichen Energydrinks – ein Zuwachs von knapp einem Drittel. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi zeigt sich besorgt über den hohen Konsum von Energydrinks bei Kindern:

„Die aktuellen Zahlen der DAK sind besorgniserregend. Noch immer werden Energydrinks durch geschickt aufbereitete Werbespots als harmlose Erfrischungsgetränke dargestellt, obwohl sie dies bewiesenermaßen nicht sind, sondern eine Zucker- und Koffeinbombe. Aufgrund des hohen Gehaltes an Inhaltsstoffen wie Koffein und Taurin und Guarana besteht bei einer hohen Dosierung ein erhöhtes gesundheitliches Risiko - beispielsweise für das Herz-Kreislaufsystem. Diese Gesundheitsrisiken von vermeintlich coolen Energydrinks werden oft unterschätzt. In jungem Alter hohe Mengen an Koffein zu konsumieren, kann zu Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten führen. In Kombination mit dem hohen Zuckergehalt, ist der Konsum von Energydrinks für Kinder und Jugendliche gesundheitsschädlich. Einmal mehr wäre es wichtig, endlich eine Zuckerabgabe im Bund zu beschließen. Dies würde sowohl Softdrinks als auch Energydrinks für junge Menschen unattraktiver machen. Zudem reichen die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise auf den Getränkedosen oder -flaschen von Energydrinks meines Erachtens nicht aus. Über die konkreten Risiken von Koffein und Zucker müssen die Hersteller derzeit nicht informieren. Insbesondere deswegen sollten Eltern ihre Kinder über die Gefahren von Energydrinks aufklären.“

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