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Hannover: 17-Jähriger nach versuchtem Raub unter Fußballfans am Hauptbahnhof festgenommen

Symbolfoto.

Hannover. Nachdem ein 23-Jähriger am Samstag, 29. August, am Hauptbahnhof Hannover angegriffen und beinahe in den Gleisbereich gestürzt war, hat die Bundespolizei einen 17 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen. Der Jugendliche wurde am Sonntag im Hauptbahnhof Frankfurt am Main erkannt. Die Ermittlungen dauern an.

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Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte hielt sich der 23-Jährige am Samstag gegen 5.15 Uhr an den Gleisen 3 und 4 des Hauptbahnhofs Hannover auf. Dort sprach ihn ein zunächst unbekannter Mann an, der angab Anhänger von Hannover 96 zu sein. Der 23-Jährige trug zu diesem Zeitpunkt ein T-Shirt von Eintracht Braunschweig. Der Unbekannte forderte ihn auf, dieses auszuziehen.

In der Folge entwickelte sich ein Streit. Der zu dem Zeitpunkt noch Unbekannte schlug dem 23-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und versuchte, ihm das T-Shirt zu entreißen. Während der anschließenden körperlichen Auseinandersetzung stürzte der 23-Jährige kopfüber zwischen den Bahnsteig und einen dort stehenden, abfahrbereiten Zug. Der Tatverdächtige befreite den 23-Jährigen wenige Sekunden später selbst aus der gefährlichen Lage und flüchtete anschließend ohne das T-Shirt.

Die Bundespolizei sichtete daraufhin umgehend die Videoaufzeichnungen des Hauptbahnhofs und konnte die Angaben des 23-Jährigen bestätigen.

Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 17-Jähriger in den Fokus der Polizei.

Einsatzkräfte der Bundespolizei erkannten den Jugendlichen im Verlauf von dienststellenübergreifenden Fahndungsmaßnahmen noch am Sonntag im Hauptbahnhof Frankfurt am Main im Zusammenhang mit der Anreise zum Fußballspiel zwischen dem SV Darmstadt 98 und Hannover 96 und nahmen ihn fest.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der 17-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes dauern an.

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