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Hitzerekord bei der Fahrrad-Tour „Kirche kann Klimaschutz“

Hitzerekord bei der Fahrrad-Tour „Kirche kann Klimaschutz“. Foto: Basche erneuerbar.

Barsinghausen. Mit vergleichsweise angenehmen Temperaturen begrüßte die St. Thomas-Kirche zu Hohenbostel die Teilnehmenden zum Fahrrad-Gottesdienst. Elke Pankratz-Lehnhoff eröffnete den speziellen Gottesdienst erstmalig In Hohenbostel mit einer Predigt, die zu nachhaltigerem Verhalten aufrief.

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Bei Temperaturen um die 36 Grad übernahm dann Heiner Koops die Führung der hochmotivierten Gruppe, um sich die erste in der Kirchengemeinde Barsinghausen errichteten PV-Anlage auf der Friedhofskapelle in Großgoltern anzusehen.

Mit viel Schwung rollten die Teilnehmenden den Deister hinunter in Richtung Goltern. Der Fahrtwind brachte allerdings kaum Abkühlung. Umso willkommener war der Erfrischungsstand, den Kirchenvorstandsmitglied Eva-Marie Fischer im Schatten der Kapelle vorbereitet hatte. Frisches Gemüse und kühles Wasser sorgten für neue Energie.

Unter der Linde nahe der Kapelle - mit bestem Blick auf die Solaranlage - entwickelte sich ein lebhafter Austausch über die Nutzung von Solarenergie auf kirchlichen Gebäuden. Pastorin Pankratz-Lehnhof hob die Bedeutung der Photovoltaik für eine nachhaltige Wirtschaftsweise hervor und berichtete von einem wichtigen Fortschritt: Der Kirchenkreis und die Energiegenossenschaft ENER:GO Calenberger Land haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um möglichst viele geeignete Dächer kirchlicher Gebäude im Kirchenkreis Ronnenberg systematisch für Photovoltaikanlagen zu erschließen.

Die Photovoltaikanlage auf der Friedhofskapelle in Großgoltern ging zum 1. September 2009 in Betrieb. Eine private Betreiber-GbR errichtete die Anlage mit einer Leistung von rund 15 Kilowatt. Udo Sahling vom Vorstand von BASCHE ERNEUERBAR erläuterte die Zahlen: Die Module erzeugen jährlich rund 12.000 Kilowattstunden Strom - etwa so viel, wie drei durchschnittliche Haushalte pro Jahr verbrauchen. Seit der Inbetriebnahme produzierte die Anlage bereits mehr als 200.000 Kilowattstunden erneuerbaren Strom. Im anschließenden Gespräch waren sich die Teilnehmenden aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen schnell einig: Für Hausbesitzende lohnt sich eine Photovoltaikanlage heute wirtschaftlich mehr denn je. Da man im Jahr 2027 mit deutlich verschlechterten rechtlichen Rahmenbedingungen rechnen muss, sollte ein solches Vorhaben deshalb möglichst noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Die nächste Zukunfts-Tour mit dem Fahrrad durch das Calenberger Land startet nach den Sommerferien am 16. August. Dann dreht sich alles um das Thema Freiflächen-Photovoltaik im Calenberger Land. Weitere Informationen und alle Termine finden Interessierte im Flyer zur Veranstaltungsreihe.

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