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Jahreshauptversammlungen der Jugendfeuerwehren Jeinsen und Schulenburg

Jeinsen: In die Einsatzabteilung verabschiedet: Marina (2.v.l.) und Henrike (3.v.l.) Links daneben der Ortsjugendfeuerwehrwart Daniel diDio. Rechts der stellvertretende Ortsjugendfeuerwehrwart Adrian Rausch und die ehem. Ortsjugendfeuerwehrwartin Stephanie Jänsch. Foto: Marcus Pauli

Jeinsen/Schulenburg. Am vergangenen Samstag, 07.02. fanden die Jahreshauptversammlungen der Jugendfeuerwehren Jeinsen und Schulenburg in ihren jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern statt. Dabei ging es um Übernahmen in die Einsatzabteilung und Auszeichnungen.

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Um 16 Uhr eröffnete der zuvor neu gewählte Ortsjugendfeuerwehrwart Daniel diDio die Versammlung in Jeinsen. Nach der Begrüßung, bei er besonders den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Pattensen, Matthias Friedrichs, den Jeinser Ortsbürgermeister Günter Kleuker, den stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart Marcus Pauli und den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Jeinsen, Maik Schlimme begrüßte, ging diDio in seinem Bericht auf das vergangene Jahr ein.

Die insgesamt 12 Mitglieder der Jugendfeuerwehr begannen das Jahr mit überwiegend theoretischen Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde oder Beleuchtung. Außerdem wurde die Fahrzeughalle für einen Dienstabend in eine Minigolfanlage umgebaut. Auf insgesamt vier Bahnen, die allesamt aus Feuerwehrgerätschaften aufgebaut waren, mussten die Jugendlichen ihr Geschick mit dem Golfball unter Beweis stellen. Ab dem Frühjahr wurde der Dienst wieder vermehrt praktisch. So wurde sowohl die Wasserentnahme aus dem Wassernetz als auch die Entnahme aus offenen Gewässern geübt. Außerdem unterstützte die Jugendfeuerwehr auch die Dorfgemeinschaft. So halfen einige Jugendliche bei einem Hoffest im Sommer der Einsatzabteilung aus. Des Weiteren begleitete die Jugendfeuerwehr den Laternenumzug und verkaufte beim Weihnachtsmarkt in Jeinsen Schmalzkuchen. Ein besonderes Highlight für die Jugendlichen war aber sicherlich der Besuch im Heidepark im Sommer.

Nach seinem Bericht verabschiedete diDio Marina und Henrike in die Einsatzabteilung. Sie haben mit 16 Jahren das Eintrittsalter für die aktive Feuerwehr erreicht. Beide erhielten aus den Händen von diDio ein Abschiedsgeschenk. Für eine weitere Person hatte diDio noch ein Präsent. Stephanie Jänsch, Vorgängerin im Amt erhielt als Anerkennung von diDio und seinem neuen Stellvertreter, Adrian Rausch ebenfalls ein Geschenk.

Bei der Jugendfeuerwehr Schulenburg begann die Jahreshauptversammlung um 16:30 im Feuerwehrgerätehaus Schulenburg. Hier führten die beiden stellvertretenden Ortjugendfeuerwehrwarte, Thomas Meier und Nina Tallarek durch die Tagesordnung. Auch sie gingen in ihrem Bericht auf Höhepunkte des vergangenen Jahres ein. Diese waren neben einem Besuch der Berufsfeuerwehr Hannover ein Ausflug zum Neon-Golf und die regelmäßigen Besuche im Schwimmbad in den Wintermonaten. Außerdem wurde bei einem gemeinsamen Dienst mit der Jugendfeuerwehr Pattensen das zu Wasser lassen des Schulenburger Bootes mit der Pattenser Drehleiter geübt und in diesem Zuge konnten beide Fahrzeuge durch die Jugendlichen genutzt werden.
Abschließend gingen Meier und Tallarek auf Zahlen und Daten ein. So sammelten die 12 Jugendlichen aus Schulenburg 2025 bei 6 Altpapiersammlungen im Ortsgebiet knapp 40 Tonnen Altpapier sammeln und bei JRS-Prozesstechnik abgeben. In diesem Zuge dankten Meier und Tallarek sowohl dem Unternehmen als auch der Familie Meier, die bei den Altpapiersammlungen Anhänger und Zugfahrzeuge zur Verfügung stellt. Des Weiteren wurden 2025 bei insgesamt 40 Dienstabend insgesamt 112 Stunden Arbeit durch die Jugendlichen geleistet. Dazu kommen im Schnitt pro Betreuer für Vor-und Nachbereitung, Sitzungen und Weiterbildungen noch 85 weitere Stunden.

Im Anschluss wurden durch die stellvertretenden Ortsjugendfeuerwehrwarte noch Hannah (80%), Erik (70%) und Hanna (68%) für die höchsten Dienstbeteiligungen geehrt und erhielten eine kleine Belohnung.
In seinen Grußworten würdigte der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Schulenburg, Jörg Penzold das Engagement der Jugendlichen, des Betreuerteams aber auch der Eltern. Er betonte weiterhin die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr für einen stetigen Nachwuchs und spornte die Mitglieder der Jugendfeuerwehr an, in ihrem Freundeskreis Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen.

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